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Der israelitische Volkslehrer · 1853-12-01 · Heft 12 (Dezember 1853) · page 3

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
3 (1853)
Issue
Heft 12 (Dezember 1853)
Date
1853-12-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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namentlich in gottesdienstlicher Beziehung. 285 den umhergeht, und dem man die Augen aussticht, damit er von ihrem Gebrauche nicht abweiche! — Wahrlich, bei solchem Schwall von Worten, die eilend und drängend, ohne Herzensandacht, gleich dem Schwirren der Schwalbe und des Kranichs, dem Munde entströmen, ist Fehlen unvermeidlich! sSpr. 10, 19.). — In diesem Falle leistet der Uebermäßige am wenigsten; denn obwohl die Gebete von hoher Bedeutung sind, ist dennoch ihre Hauptsache weder das Piutsagen, noch das andachtslose viele Beten. — Wenig und klar ist viel; Vieles, aber unklar, ist wenig." — Wie um so vieles freundlicher.sähe es im Judenthumr aus, wären Wche von wahrhaft religiösem Geiste eingegebenen Gedanken und Anschauungen das Gemeingut aller Partheien in Israel! — 0r L. Lewisohn, Pred. in Worms. Ä Ä3. Nachschrift des Herausgebers. Wir stimmen von ganzem Herzen mit dem geehrten Einsender überein, und es kann nicht genug auf die vernünftigen Aussprüche der ält ern Rabbiner hingewiesen werden, welche die Klagen über die Uebelstände unseres Gottesdienstes, die Ueberladung der Gebete, die darausfolgende, leider jetzt noch in den meisten Synagogen bestehende überstürzte und andachtslose Betweise, und die dadurch wieder beim gemeinen Manne geförderte Werk- und Scheinheiligkeit, die Worte für Thaten, viel Beten für viel Frommsein nimmt — tief empfunden und offen ausgesprochen haben. Wir lassen deßhalb die weiter folgende Stelle, aus demselben Werke, hier, in Ursprache und Übersetzung, nachfolgen, die wahrhaft Goldkörner enthält. Sie lautet: ' ^'^'^5?„^?? 7 Cosr: schreibt (II. Vortr.Nr. .°"N^n^nnM'P^,'d< g). ^er Beweis von der O'^N'^n^'L'^N^QNMPl Erfüllung der göttlichen Ge- -MPIIM N^SNI setze ist nicht die Feinheit der - OiV'ttl - Worte, das Emporzichen der 22*

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