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Der israelitische Volkslehrer · 1853-07-01 · Heft 7 (Juli 1853) · page 5

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
3 (1853)
Issue
Heft 7 (Juli 1853)
Date
1853-07-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Reines Herz und festen Geist. t53 82"! und dann spricht: Vitt„kehret heim, ihr menschlichen Kinder!" — Darum heil Euch, o Eltern, und Euch besonders, Mütter und Frauen, die Ihr mehr erziehet mit dem Herzen, heil Euch, wenn ihr der Herzensbildung Eurer Kinder eine religiöse Erziehung zur Grundlage gebet; dann wird jene geschirmt sein^mit Gott. Namentlich gilt dieß von der Erziehung Eurer Töchter, die Eurer mütterlichen Obhut besonders empfohlen sind. Sichert ihnen frühzeitig durch Euer Beispiel das höchste Gut, den schönsten weiblichen Schmuck, die Furcht vor Gott, diese heilige Schutzmauer der weiblichen Sittenreinheit. Denn nachdem Salomo vom braven Weibe Nwtt alles Gute und Liebe gerühmet hat, krönt er dieß Lob mit jener Tugend, die Schutz und Gewährleistung ist für alle weiblichen Tugenden, indem er sagt (Sp. 3j, 30): ZNN „die Anmuth ist lügnerisch, und ein vergänglicher Hauch ist die Schönheit; ^NNN X'N 7155^ NKN ein Weib, das Gott fürchtet, sie bleibt lobenswerth für immer." — Und ein Mädchen, das gelernt hat, aufwärts zu schauen zu Gott, das blickt auch gerne in sich hinein; und eine Tochter, die gelernt hat, in sich selbst den Blick zu lenken, um sich vor dem Spiegel der Religion zu schmücken mit einem reinen Herzen für Gott, die lenkt den Blick weniger hinaus, um sich vor dem Spiegel der Eitelkeit zu schmücken mit leerem Flitter für die Welt. — Die heilige Schrift erzählt uns (2. B. M. 38, l8): die frommen Frauen in der Wüste schaarten sich, um selbst ihre Spiegel (NlttIAN zum Baue des neuen Heiligthums zu widmen. — O, wie sinnreich! — Wenn Ihr, theure Mitschwestern, das neu zu erbauende Gotteshaus, wofür Ihr so lebhaft, und wir dürfen sagen mit sehr gutem Erfolge, Eure Wünsche zu erkennen gegeben, selbst fleißig besuchen und Eure Töchter fleißig hierher führen werdet, dann werden sie für den Spiegel der eitlen äußeren Dinge hier einen heiligen Spiegel erhalten, den Spiegel Gottes, den Spiegel eines reinen, geläuterten Herzens.— Ein reines Herz schaff mir, o Gott! —

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