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Der israelitische Volkslehrer · 1853-07-01 · Heft 7 (Juli 1853) · page 4

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
3 (1853)
Issue
Heft 7 (Juli 1853)
Date
1853-07-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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152 Confirmatlonshandlung des Jahres 5613 (1852.) Menschen, namentlich in der Jugend, zum Bösen hinreißt, daß er mit seinem Oelde sein eigenes sittliches Verderben kaust? — Darum heil unfern Kindern, wenn bei ihrer Erziehung das erste Augenmerk auf die Reinheit des Herzens gerichtet ist; wenn in der Herzensbildung die erste und wichtigste Fürsorge der Eltern für ihre Kinder bestehet! In einem reinem Gemüthe, in einem sittlich lauteren und klaren Herzen, darin finden einst unsere Kinder, wenn sie mit irdischen Schätzen gesegnet sind, den herrlichsten Schatz, den Segen des Segens, und wenn ihnen Gott ein minder glänzendes Loos bestimmt hat, die Quelle des reinsten Trostes und der innigsten Freude. — Aber auch das Herz, wenn es noch so rein und gut ist, bedarf, namentlich in den schrecklichen Stunden des Lebens, wenn die Verführung an die Jugend herantritt, oder die Verzweiflung an das reifere Alter, einer kräftigen Stütze, wenn es nicht wanken, nicht mitstürzen soll. Diese Stütze, diese mächtige Stütze, stark wie die Zeder, die Gott gepflanzt — diese Stütze ist die Religion. — „Ein reines Herz schaffe mir, o Gott," LM^X tt-O betet David; er zeiget uns, wie zur Stütze und Sicherheit eines reinen Herzens, Gott, die Religion so nothwendig sei, um das Böse, die Sünde, die Verzweiflung an Gott und an uns selbst unsrer gottentstammten Natur fern zu halten. — Ja, diese inhaltreichen Worte lehren uns noch mehr! —Denn auffallen möchte es, wie David betet: „schaff mir ein reines Herz" das Herz ist ja schon geschaffen? ging ja rein und schuldlos aus Gottes Hand hervor? — Allein, der zerknirschte Sänger, im Bewußtsein seiner Sünde, betet um Wiederherstellung, um Läuterung und Reinigung seines Herzens, um eine neue Schöpfung, die Gott in ihm bewirke. So lehrt er uns, o Eltern, daß wenn unsre Kinder, wovor der Himmel sie bewahre, der Verführung Gehör schenken, der Sünde ihr Herz öffnen, daß ihnen dann zur Läuterung und Wiederherstellung ihres gebrochenen Herzens die Religion um so nöthiger Hi, welche den Menschen führet bis zur Zerknirschung,

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