Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 3 (1853)
- Issue
- Heft 4 (April 1853)
- Date
- 1853-04-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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82 Die Zeit des Elias. sie ja gerettet durch unfern Kampf von dem unvermeidlichen geistigen Tod, dem sie ganz nahe gerückt schon waren; wir haben durch unfern Kampf ja das Morgendämmern des Eliastages hervorgerufen, der der Verkünder sein soll jener großen und erhabenen Messiaszeit! Und soll er vollends erscheinen, jener Vorläufer der menschheitlichen Erlösung, nun, da ist es an ihnen, die Liebe und die Versöhnung walten zu lassen mitten im brennenden Streit und Hader; ja, an ihnen ist es, denn in unserer Brust wohnt kein Haß, keine Verfolgungssucht gegen sie; wir sprechen ihre Namen nimmer aus mit der Verwünschung aus den Lippen — darum dürfen ihre Herzen nur den unfern sich zuwenden, die unfern waren ihnen nie entfremdet. So heißt es auch, nicht ohne Bedeutung, zuerst: 2^2 NQtt 2^ 2^.11 „das Herz der Väter, der Alten, wird der Geist des Elias zuwenden den Kindern", den Jungen. O so möge die nahe Festeszeit, die den Menschen nicht blos seinem Gotte, fondern dem Menschen auch nähern soll, möge sie beitragen zur Versöhnung der Gemütyer mitten im Kampfe der Geister, auf daß unsere Zeit in Wahrheit zu nennen sei eine Zeit des Elias, und wir zu hoffen bald berechtigt seien auf das baldige Erscheinen jenes verheißenen Tages, ^>N)N Ol'», jener großen und erhabenen Zeit des Herrn, die die Menschen allesammt vereint und verbunden finden wird in brüderlicher Liebe und im dauernden Frieden. Amen.