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Der israelitische Volkslehrer · 1855-11-01 · Heft 11 (November 1855) · page 38

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
4 (1855)
Issue
Heft 11 (November 1855)
Date
1855-11-01
Page
– (sequence 38)
Language
German
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405 Xuudscha«. Park! angehöriger Rabbiner »ah» einen Lehrer seines Distrikts nicht mehr als Zeuge bei Trauungen, erklärte ihn für N'NZ?^? ^1OS, weil — er ein Taschentuch übe? das Stadtthor hinaus am Sabbach getragen haue! — (Uu» scheint de? Rabbiner szi*-? ^DSals - Red) Der «it seinen eigenen Werken herum colportireave Rabbmer H. Seligsberg aus F?llh»im w Schwaben, reist dermalen wieder auf einen „neuen TU N^d^l* herum. Gin solches Werk ist in der Tbat Bedürfniß, aber man bezweifelt, od Herr S., dessen ueue hebräische Werke für ihre Kreise übrigens alle Anerkennung verdienen, der Mann zur Lösung dleser Aufgabe Möchte ßch die Ra bbiner-Confereaz mit ihrem derartigen Werke beeilen, damit Ach die Kräfte, nämlich die Geldkräfte der Abnehmer, nicht zu sehr vertheilea und wir doch wieder nichts Allgemeines bekommen. vlxwm Rabbiner-Conferenz! Zn unserm bayer'schen Vaterlaude thäten fie auch Noth und würdev dermalen weder von Oben herab, noch von Seiten vieler Gemeinden erhebliche Schwierigkeiten finden. Aber unsere Rabbinen lieben den Frieden um jeden Preis und viele nennen das Friedenstiebe, was doch ei- —nti--«-. »i-- der 2 Lnut x?:x wie Ein Ei dem andern gleicht. — Damit man mich jedoch nicht einer Inklination für den Lehrerstand beschuldige, muß ich sagen, daß das Streben vieler Lehrer dermalen auch nicht wehr auf Fortschritt und Bildung sondern mehr darauf gerichtet ist. wie man da ein gutcS i^U-Geld, dort eiu winziges Präsent erziele und erwirke. Gott Keffers! — (Ter geehrte CorreSp. wird sich mit uns der Nachricht freuen, daß jüngst eine Konferenz rhein bayrisch er Rabbiner stattgefunden. Ueber die erfreulichen Resultate spater. — Red.) Meine lehteu Berichte, resy. der Mittheilung eines Vorkommnisses zwischen einem Rabbiner uud einem Lehrer glaubte der damalige Vertreter der löbl. Redactiou Hr. vr. Aub, in einer Anmerkung den Vorwurf der Leidenschaftlichkeit mache» und gleichzeitig mit Hoffnung auf die Entgegnung der asderu Parthei hinweise» zu müssen. Bei gänzlicher Verschweigung von Namen und Ort und ohne alles materielle Interesse bei der Sache glauben wir jenen Borwurf nicht verdient zu haben» wollen jedoch für deu unwahrscheinlichen Fall der Entgegnung der betheiligten Rabbiner heute schon folgende Thesen feststellen. Einmal: Wir glauben, ein Rabbiner des Fortschritts, ein Jünger der Reform habe in vorkommenden CouAicten nicht vom Standpunkte der rigorosen Partbei. sondern von seinem, vou 0-m deS Fortschritts und des gelauteneu. reinen JudeuthumS zu entscheiden Zweitens: Ja jedem Fall darf er nicht einer individuellen Stimmung oder gar losem Gerede und uab-stimmten Bermulhungen hiebei folgen; es müssen dem betreffenden »Kabbala--Suchendev gravirende Thatsachen zur Last fallen» soll er abgewiesen werdeu. Schließlich will ich Ihneu.Hr. Redacteur. meinen und gewiß »och de» herzlichen Dank vieler Ihrer Abonnenten für die im August-Hefte gelieferte Eemiroth-Melodie ausdrucken. — Ich will daran einen heiteren Vorfall aus

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