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Der israelitische Volkslehrer · 1855-11-01 · Heft 11 (November 1855) · page 34

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
4 (1855)
Issue
Heft 11 (November 1855)
Date
1855-11-01
Page
– (sequence 34)
Language
German
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402 Reeeusione«. fühlt eS und gewährt ihm süße Harmonie und Seelenruhe. Wer daS Gebet verläßt, der verläßt Gott und dadurch sich selbst. Wer betend gern in sich schauet, der versetzt sich gern in die Lage seiner Mitmenschen, er fühlt menschlicher, mildthätiger und daher Gott wohlgefälliger." Möge eS Hrn. Stern gefallen, diesen Grundsätzen gemäß, die unS zugesendete Sammlung von deutschen Gebeten zu erweitern; eS wird dieß nah und fern als eine dankenswerthe Gabe begrüßt werden. — L. S.?s. Rundschau. »nnvptt Frankfurt a. M. im November. — Unsere neue Synagoge wächst mehr and mehr als ein gewaltiger Vau aus dem heiligen Boden heraus, worauf sie gegründet worden ist. DaS Hauvtportal bietet sich bereits als ein vollendetes Kunstwerk den Blicken deS Beschauers dar, und der zweite Stock ist rüstig in Angriff genommen. Dennoch werden wir. zu unserm großen Bedauern, in diesem Herbste nicht mehr unter Dach kommen, was uns, zum großen Schaden des religiösen Lebens, nöthiget, ein Jahr länger ia den jetzigen provisorischen Zuständen zu verharren. Auch im Juneren des Baues fängt eS an sich zu gestalten, und wir dürfen unS der Hoffnung hingeben, dereinst ein Heiligthum zu befitzen, unseres Glaubens und unserer Gemeinde würdig. — Was unser neues Gebetbuch anbelangt, in Betreff dessen bei uns von Gothenburg (s. o. S. 376) angefragt wird, so wi?d dasselbe wohl vor Einweihung unseres neuen Gotteshauses, worüber noch zwei Jahre dahinfließen können, nicht ausgegeben werden. Dennoch wäre eS höchst erfreulich, wenn man in gleichgeslnnten Schwestergemeiudeu diesen Zeitpunkt abwarten wollte, um so mehr, als die jüngste zu Gießen abgehaltene Rabbinerconferenz (vgl. Iuniheft S. 2ll) ein; wünschenswerthe Einigung auf diesem so wichtigen Gebiete in Aussicht gestellt hat. — In den vergangenen Wochen ward uns die Freuve zu Theil. d-n ehrwürdig.» Urheber der Synagogenreform in Bayern und dadurch in Deutschland, »nsern Freund. Herrn Dr. Löwi aus Fürth, hler zu sehen, und wir tonn,» Alle», die sich für das Wohl dieses trefstichen Mannes ivteressirea. die angenehme Versicherung geben, daß derselbe wieder rüstig uns frohen MutheS sei; eine, in Gimhetlung und Diction gleich ausgezeichnete Predigt »der die Schaden . -r Zeit, die «r »nS mitgebracht, und die wir dem nächsten Hefte als homiletische Beilage einverleiben werden, wird davon »aS erfreulichste Zeugniß ablegen. — Von Herrn Julius Sulzer. unser« frühern Obercantor, ist uns die Nachricht zugegangen, daß derselb

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