Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 11 (November 1855)
- Date
- 1855-11-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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der ae»e» Eqaagoge zu Totheabarg. 37T von Herrn Rabbiner vr. CarlHeinemann vorgetragen, und begleitet von zwei schwedischen Synagogen-Chorälen (Nr. 7. 9.) — Hiermit war der eigentliche EinweihungSakt geschlossen, und eS folgte der Sabbath-Abend-GotteSdtenst nach dem neuen Rituale. (Wir werden die getroffenen Reformen am Ende dieses Berichtes detailliren. — Red.) — Die Feier war in ihrem ganzen Verlaufe würdig, erhebend nnd von sehr wohlthuender Wirkung, sowohl auf die israelitischen, wie auf die uichtisraelitischen Zheilnehmer. — WaS unsere neue gottesdienstliche Ordnung betrifft, so ist dieselbe, bis Herr vr. Heinemann, der auf keine weitere Reformen eingehen wollte, im Januar 1857 seine Stelle verläßt, nur eine provisorische. Demnach haben wir kein neues Geb^5ö«ch drucken lassen können, sondern nur eine Gebetordnung, wovon ich ein Eremplar beilege. Die namhaften Verbesserungen, die inzwischen erzielt wurden, sind: 1. Die Orgel, welche alle Gesänge begleitet. 2. Mehrere schwedische Gebete und Gesänge. S. Das einmalige Beten der TefillaS. 4. Der dreijährige Cyklus bei der Toralesung, die deklamatorisch und ohne Accentual - Gesang vorgetragen wird. — tlaktir ist beseitigt, jedoch nur wegen Mangel an einer schwedischen, für Israeliten passenden Übersetzung. (Sollte hier die Abstellnng der Haftara gemeint sein, so mußten wir die Beseitigung dieses so wirksamen gottesdienstlichen Elements sehr beklagen. Namentlich der dreijährige CvkluS gibt Gelegenheit, die herrlichsten Stellen der ganzen Schrift, dem Inhalte der Tora entsprechend, dem Volke vorzuführen, wodurch eine innige Verbindung zwischen und ^f'Z hergestellt und die Gemeinde in je drei Jahren mit dem Schönsten und Besten, was die Bibel enthält, vertraut gemacht wird. Eine Übersetzung der betreffenden Stelle mußten ja Rabbiner und Lehrer allsabbathlich leickt herstellen können. Wollte man sich doch beeilen, die Haftara zu restituiren! — Red.) — Der Sabbath, als der Tag nach der Einweihung, war ein wahrer Festtag für die Gemeinde, deren sämmtliche Mitglieder