Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1855)
- Date
- 1855-10-01
- Page
- – (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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Rundschau. 367 ke diese befitzen, bedürfen fie noch äußerer religiöser Anregungen, um dieselben zu besiegen. Freilich gibt es alsdann nur einen EultuS für alle Menschen, da alle einstimmig an den einen Gott glauben, und es wird alsdann auch in Frankfurt a. M. kein künstlich erhaltener Zwiespalt den Frieden und die Gintracht mehr stören. Einen solchen großen und so schnellen Fortschritt kann auch nur ein R. Kirchbeim annehmen, der an das Hin- und Herschreiten und Hüpfen sich so sehr gewöhnt hat und leider: O'L'PON NOÄ s" häufig war und jetzt noch es zu sein scheint. — In diesem guten Glauben wurden daher im hiesigen Bezirke, in größeren und kleineren Gemeinden, viele neuen, auf länger als auf „einige Dezennien" berechneten Synagogen erbauet und wieder im verflossenen Jahre vier eingeweihet, so wie noch andere tbeils schon begonnen, theils projectirt find. Der Gottesdienst und der Jugendunterricht nehmen daher auch immer eine bessere Gestalt an, was auf die Bildung von Alt und Jung den besten Einfluß ausübt. Auch in hiesiger Gemeinde, in welcher mau seit anöenbalb Jahren mit großem Ernste mit dem Plan eines neuen Synagogenbaues fich beschäftigt, wird wohl derselbe sich auch realisiren, obgleich diesem noch sehr viele Schwierigkeiten — besonders die hierzu erforderlichen großen Geldopfer — im We.ie stehen. Die ernstliche Thätigkeit und energische Ausdauer unseres Herrn Oberrabbiners Kahn, welcher auch von manchen wohlthätigen und edlen Männern tüchtig^m^e^stütz^wird, wird gewiß viel dazu beitragen, alle Schwierigkeiten zu überwinden. In seinen Vorträgen in den O'd^12N ll'O' h"t derselbe denn auch die Gemeinde zur baldigen Förderung dieses heiligen Gegenstandes öfters dringendst und mit heiligem Feuereifer aufgefordert, was gewiß nicht ohne Erfolg bleiben wird. — Wir hossen, daß diese Realisiruug nicht „einige Dezennien" mehr wäbren wird, obgleich man hier^wie oben gesagt, nicht glaubt, daß alsdann keine äußere Anregung mebr nöthig sei^). AuS Kurhessen. — Ein Artikel aus Württemberg in No. 39 der A. Z., die mir eben in die Hände kommt, enthält einen Auszug aus dem donigen Regierungsblatt?, wonach den israelitischen Gefangenen die Feier der Sabbath- und Festtage nicht gestattet ist. Ohne die Nachtheile dieser gesetzlichen Beschränkung und die Härte, die darin liegt, nebst dem Leibe noch die Seele züchtigen und martern zu wollen, hervorzuheben, wollen wir nur bemerken, daß in unserem Lande die israelitischen Gefangenen an Sab- IQ'LWtt O'Utttt ."IN "?^N? r^N' 5^7! — ILINV*? V"!N5 s?M T^IVON LNV ,V^???? '^2155 V'N'ON*? — .'2NZ2k",N '2^2 ,ON^2'^ V'Q' N7 .O^'ZNTI . .. .! fnvN "*WN" SM .N2^2 -'7UO-'