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Der israelitische Volkslehrer · 1855-10-01 · Heft 10 (Oktober 1855) · page 28

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
4 (1855)
Issue
Heft 10 (Oktober 1855)
Date
1855-10-01
Page
– (sequence 28)
Language
German
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«».Rundschau. 'NNvpd! 'nVvov Frankfurt a. M., im Oktober. - Wir bringen unseren verehrten College» die freudige Kunde, daß die Frau Baronin Charlotte Lionel von Rothschild aus London dem Herausgeber dieser Blätter für den Fond der Rabbiner-Wittwen- und Waisen fasse eine Summe von fi. 500, gestiftet zum Gedächtniß ihres sel. Vaters Herrn Carl Meier von Rothschild, übersendet bat. — Einschließlich dieser Gab,, hat nun jene Anstalt dem Wohlthäti^keitssinne der hochverehrt. Familie von Rothschild die Summe von fl. 1750 zu verdanken, wofür wir unseren tiesgefühlten Dank öffentlich auszusprechen uns gedrungen suhlen. — An unserer Realschule hat jüngst einer unserer trefflichsten und beliebtesten Zuaendlehrer. Herr Maler Schlösser, Zeichnenlehrer, sein fnnfund;wanzigjährigeS Jubiläum unter verdienter und lebhaft gezollter Anerkennung gefeiert. Möge diesem, als Künstler und Mensch gleich ausgezeichneten Manne rit Heiterkeit des Sinnes und die Freudigkeit des Wirkens vom Himmel noch recht lange gegönnt sein! — Aus der Pfalz. September — Folgendes Factum balten wir der Mittheilung im „Volkslehrer" Werth, weil eS geeignet sein dürfte, ein neues Streiflicht auf das Treiben der jüdischen „Neuorthoeorie" zu werfen und da4 -Volk" über den wahren Gehalt derselben zu „belehren". Bekanntlich stand im zweiten Beiblatt zum Maiheft eines jener Richtung gewidmeten, in Frankfurt a. M. erscheinenden Blattes ein heftiger Schmäharlikel gegen den BezirtSrabdiner vr. Grünebaum zu Landau, worin dieser als ein non xws ultra der Pflichtvergessenheit gegen Gott und seine Gemeinde targestellt wird. Wie aber Korten schon das psrturiuvt moutes, us5cetvr riäienlnz wns („eS kreisen die Berge und gebären ein Mauslein«) in seiner ganzen Lächerlichkeit hervortrat, da man nach einer solchen Einleitung mindestens hätte erwarten sollen, daß dieser Rabbiner den Sabbath auf den Sonntag verlegt. *) L» -»angenehm us« sonst Personalien in öffentlichen Blättern sind, fs tonnten »ir Koch obigen Artikel, der zur Rettung eines unserer tüchtigsten Rabbiner geschrien «nd von »n- »erlässiger Ente emgesendet worden ist, nicht zurückweisen. Wozu sind an, Snd« die Organe der Oeffevtlichteit da. wenn pe nicht ein Steuerruder der Wahrheit und zugleich er- «chreckmittel der Luge sei» sollen im Sturme de« zügellosen ParteisesenS! — Ltelleicht. dient Diese« auch unseren Brüdern auf der anderen Seite zur Warnung, in Mittel» and Person» wahlerilcher j» fein, wo e« die Ehre, die Ruhe und das LebenSgl'.ck der Rebnnveasche» gilt.- DieRev.

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