Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 8 (August 1855)
- Date
- 1855-08-01
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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Recenstoueu. m. lich waS Zeitberechnung betrifft, darbietet, umher, S. 8K — 122, nachdem er mit wenigen Worten die Samaritaner abgefertigt hat. Cr verfolgt diese bis zum Sturz des Reiches durch Alexander. Der 13. Ereurs S. 347 — 404 gibt nähere Nachweise über die hier befolgten Zeitbestimmungen. Die jüdische Geschichte tritt hierbei naturlich in den Hintergrund, jedoch laßt sich nicht läugnen, daß eS nothwendig ist, die Hauptereignisse scharf zu erkennen, um das Verhältniß der Nebenfiguren richtig zu würdigen, zumal diese, Juden sowohl als Samaritaner, plötzlich vor Alexander eine merkwürdige Rolle spielen. Herr Herzfeld sucht nach Kräften die Einzelheiten in gehöriges Licht zu stellen, wagt aber nicht über manche Fragen zu entscheiden. Neu erscheint uns seine Mathmaßung über HoloferneS S. 118, welche mit einigen Gründen, wiewohl nur nebenher und unter bescheidenem Zweifel, vorgetragen wird. — Nach einer Reihe nicht unwichtiger Anmerkunzen zu dem bisherigen Abschnitt der Geschichte, geht der Verfasser zur Macedonisch-Syrisch-Aegyptischen Zeit über, deren Berechnung der 15. Ercurs S. 409 — 416 enthält. Auch hier finden wir zunächst eine Darstellung der Geschichte Alexanders und seiner Nachfolger in Aegypten und Syrien (der Ptolemäer und Seleuciden) bis zum Antiochus Epiphanes S. 151 — 177. Daran knüpft sich dann leicht S. 177. ff. die Geschichte der Juden unter den Ptolemäern, zugleich ihrer Begebungen zu den Samaritanern, worüber Josephus schon eine reichhaltige Quelle bildet, obwohl sie Gelegenheit genug darbietet, um sorgfältig das Korn von der Spreu zu sichten. Herr Herzfeld unterzieht sich überall dieser Aritik mit großer Besonnenheit, so wohl hier, als bes der folgenden Schilderung der Verhältnisse unter den Seleuciden. Die Anmerkungen S. 206 — 219, verdienen genauere Beachtung, um so mehr, als einige derselben die betreffenden Fragen nicht vollständig erledigen. Geebneter findet der Verfasser allerdings die Bahn durch die Geschichte der Makkabäerkämpfe (uns erscheint die Schreibung Mackabäer mit ck anstößig), mit welcher er ganz natürlich die im Buche Daniel (woher Danijel?) enthaltenen Vorstellungen zusammenhält. Er glaubt, der Verfasser dieses Büches habe die Nähe des messtanischen Reiches unter der Gestalt einer ma gordischen Wettumwandlung nachweisen, und durch die Ueber- ,eugung.davon ^s Volk zum kräftigsten Widerstande anfeuern wollen (G. 257). Es versteht sich, daß der Verfasser auch hier dle Verwirrungen der sogenannten Bücher der Makkabäer möglichst zu entwirren strebt. Wir finden hier nichts weiter zu