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Der israelitische Volkslehrer · 1855-06-01 · Heft 6 (Juni 1855) · page 31

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
4 (1855)
Issue
Heft 6 (Juni 1855)
Date
1855-06-01
Page
– (sequence 31)
Language
German
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22g Ueber die Namen TotteS > I. Nomina propna (Eigennamen). Unter Eigennamen versteht man eine Bezeichnung, welche einem Individuum ausschließlich zukömmt oder gegeben ist und wodurch eS von den übrigen Wesen der Gattung oder allen übrigen Dingen ausgeschieden wird. Während nun die Eigennamen im Allgemeinen ein Erzeugniß der freien Wahl oder eine Erfindung der Willkühr sind, da jede Gattung viele Individuen in sich faßt, welche wesentlich sich nicht unterscheiden, iß der Eigenname, mit welchem der Mosaismus in seinem strengen Monotheismus Gott bezeichnet, ein nothw endig er, der aus dem Begrilf und Wesen des Einzigeinigen hervorgeht. Denn Gott allem ist das absolute Individuum, welches keiner Gattung angehört, wesentlich von allen Dingen außer ihm sich unterscheidet*). Der Eigenname Gottes hat reale Wahrheit, philosophische Notwendigkeit. Da aber nur die mosaische Offenbarungslehre die Idee Gottes in ihrer Wahrheit, in ihrer absoluten Persönlichkeit erfaßt hat, so weiß auch nur dies? Lehre?sn cincm Ci> gennamen Gottes, welcher in der Natur Gottes liegt, und seinem Wesen nothwendig folgt. Dieser Name Gottes, auf welchen das Zsraelitenthum mit vollem Recht den höchsten Werth legt, der daS charakteristische Merkmal des Mosaismus bildet, ist das Wort N1N'- - Ueber die Aussprache dieses Namens ist jedenfalls so viel sicher, daß derselbe in keinem Falle Jehova gelautet habe, wie sehr auch Paulus in seiner judenfeindiichen Einseitigkeit diese Aussprache, welche er für eine Pielform erklärt — is qui Leri kaeit — noch aufrecht erhalten wollte. (A. K. Z Sit. Bl. 1838 Nr. 112 und 113). Die Analogie vieler anderer Substantivformen macht es höchst wahrscheinlich, daß dieser Gottesname Zahve gelautet habe**). Eine andere Frage, deren Beartanvere Gegenstände angewendet, jene find ^122 diese find Nl^V V'SNVV, (Mit. Higajon cap.!3.) — SrsH» Lann in Lmunntn ll. 8. un,er,che»vet die Be;,!chuungeu GotteS, welche über sein Wesen an sich elivaS aussprechen xz^T, von den Bezeichnungen, welche Thaligteiteu Goldie Welt ausdrücken N^no^ MQN. — H) S. Jesaias 40. 18 und 25. 46. S. <5 -<^ andere Lesearten in Vorschlag gebracht, wie Z,bve. 3!Yve (S. Orach Chajim, Bear heted Anmerk. ». 3. TNT,') und Jahvo. (S. Bertbold 6v ortu tnent. ^«tor. 45. Winer im bebraiscben «» > ^' über den Ursprung der Menscten und Belker ^i. Äum.) Tle Form Jahvo nach der Analogie vou ^x', w.r0 auf da^ Zeugnis T heodoret's (^uaest. k^oä. l5.). daß die Inten des

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