Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1855)
- Date
- 1855-06-01
- Page
- – (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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226 Ueier die Namen Gottes kann dieser Namenswechsel nicht als ähnlich mit dem freien NamenStausch der jetzigen Päbste gehalten werden, da jener nicht von den Regenten selbst ausging*). — Steht fest, daß der Begriff die Eigennamen schuf, daß bei der Benennung von Personen und Gegenständen allenthalben klares Bewußtsein vorwaltete: so muß auch der Ansicht beigestimmt werden, die Namen Gottes seien mit Vorbedacht gewählt worden. Demnach kann von der Verschiedenheit der Namen auf eine absichtliche Begriffsscheidung geschlossen werden. Eben deßhalb muß bei der Begriffsbestimmung der Gottesnamen auch die etymologische Bedeutung derselben beobachtet werden. Es sei damit keinesfalls behauptet, als hatte die ursprüngliche Bedeutung, der schöpferische Gedanke, welcher die Namen bildete, immerfort allen Schreibenden oder Sprechenden bei jedem einzelnen Namen vor der Seele geschwebt; vielmehr stumpfen sich im Leben allmälig die Schärfen ab, durch welche sinnverwandte Wörter bei deren Bildung geschieden wurden. Auch haben die Denkungsweise und Bildungsstufe des einzelnen Menschen wie eines ganzen ZeitalterS^einen mächtigen Einfluß auf die EntWickelung deS Begriffs und die Feststellung des Ausdrucks, weßhalb außer der Etymologie deS NamenS noch dessen Gebrauch im Laufe der Zeit berücksichtigt werden muß. Eine strenge synonymische Scheidung der Namen Gottes in der Bibel kann daher nicht durchweg ausgeführt werden, da diese Namen in demselben Sinne oft abwech^ selnd (pronnsLue) gesetzt sind. Jede Hypothese, welche einerseits den Unterschied der Bedeutung in den Namen Gottes aus dem Wurzelbegriff oder dem Gebrauche zu bestimmen und anderseits diese Unterscheidung in der Anwendung ausnahmslos festzuhalten versucht, wird zwar leicht mehrere Schriftstellen als Beweise für sich anzuführen wissen; aber es hält auch nicht schwer, andere Berse als Gegenbeweise aufzufinden, so daß Beweisführung und Widerlegung ohne Mühe begründet werden zu können scheinen. So ist es erklärlich, wie die entgegengesetztesten Ansichten über die Theilnug^ Hälfte bedeutet, sei deßhalb gegeben worden, weil Peleg (und von lym an dle folgenden Menschen) nu.r die Hälfte des Lebensalters der Vorfahre, erlangte, ^, xz..^ N.»^A.^«?'>cn^ lCf. 2«lkut zn 1. Mos. 10. 25.) wird erklärt, Eber, Peleg's Vater, sei ein großer Prophet gewesen, der im heil'gea Seifte seinem Sohne den N^.en gab. —^ VNPN HZ 1)2 NX N. kascni!. I. — . Wmer l. I. hat diesen Unterschied üb^^