Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 4 (April 1855)
- Date
- 1855-04-01
- Page
- – (sequence 33)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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zzg > Receskoaeu. / hat beteUS Albo nachgewiesen. Allein auch die von ihm aufgestellten drei lassen sich weiter reduciren, indem jedenfalls der dritte, die göttliche Weltregierung, dem Gottesbegriffe schon inne wohnt, und auch der Artikel von der „Offenbarung" eigentlich durch den Glauben an Gott schon gegeben ist, indem dieser erK durch jene, — durch GotteS Mavifestirung in Wort, Werk und Xhat — unS zu Theile geworden. Wir erachteten es daher für höchst zweckdienlich, auf die Einfachheit unseres Dogmenwesens die Zugend ftühzeitig hinzuweisen, aus der Einen, Alles in ßch vereinigenden Lehre der Einheit GotteS alle anderen Lehren abzuleiten, und deßhalb das „Lekewa ^i5rael," unser Siegespaaier, an der Spitze der Glaubenslehren allsammelnd aufzupflanzen. — Da jedoch die dreizehn Grundlebren des MaimonideS schon früher, die drei Hauxtlehren des Albo in der neuen Zeit ein gewiKs^^ürZerr^cht^^ erlangt haben, letztere auch zur Einreihung der übrigen, namentlich bei der Confirmationsfeier, sehr geeignet erscheinen, so wurde denselben in dem „Schlußsatze" die gebührende Aufnahme gezollt. Unsere eigene Aufstellung haben wir, zur Prüfung und Beurtheilung, am Ende des ersten Ausspruches beigefügt. — Bei Darstellung der Grundlehrcn von Gott und dessen Eigenschaften haben wir eine neue Eintheilung gefunden, um die so hohen Lehren du^ch E.infachhei^^und-Uebersichtlichkeit dem jugendlichen Gemüthe desto sicherer einzuprägen. —Bei der Lehre von der Welt und vom Menschen, wo die Grundlinien der »allgemeinen Einleitung" näher ausgeführt werden, waren wir bestrebt, die Reinheit und Lauterkeit des jüdischen Lehrbegriffes wiederzugeben, und besonders die Unsterblichkeitslehre in Geist-und Gemiuh dauerhaft einzupflanzen. Zn der Lehre vom Messias findet die-' ser Abschnitt, der?on der Einheit Gottes ausgeht, in der Einheit des Mcnschenae schlechtes seinen entsprechenden Abschluß. — Den Unterricht über das göttliche Gebot beginnen wir wieder mit einer Einleitung, worin die Pflichtentehre im Allgemeinen behandelt wird. Wir halten es nämlich für biblischer und religiös eindringlicher, die einzelnen Pflichten an den so geeigneten unvergleichlichen Leitfaden der zehn Aussprüche, — wir gebrauchen immer diesen Ausvruck, weil wir das Wort ,3«hngebote" für eben so unzweckmäßig als uabiblisch halten — auzurecheu, indem dadurch die Pflichten eine göttliche Autorität erhalten, wahrend sie, abgehandelt nach der gewöhnlichen Ein- 8,?»!^ »Pflichten gegen Gott. Nebenmenschen und uns selbst, mehr tme Resultate der Moralphilosophie als der gött-