Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 3 (März 1855)
- Date
- 1855-03-01
- Page
- – (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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Reeeufiouen. Selbst Derjenige, welcher die Uebersendung deS »lZet« durch die Post, sich zu den (Erleichternden) hinneigend, für kein so wichtiges Motiv ansieht, um den für unstatthaft zu erklären, besonders lU'II und 7^Z? (letzterer Umstand kann überhaupt in unserem Fall nicht Platz greifen, da die fragliche Frau zwar dem Namen nach, aber nicht der Sache nach ^euna^ ist, der »Ket« auch keineswegs ihretwegen, zu ihren Gunsten NNID^? geschickt worden ist) —muß zugeben, daß das zweite Motiv, die , mangelnde bürgerliche Eheauflösung sehr schwer in die Wagschale fällt, und dazu geeignet ist, die Handlungswelse der die Rechtsgiltigkeir des „6et" negirenden Rabbinen vollkommen zu rechtfertigen. Herr Lilienthal und College» mußten sich vor dem "NN'O zuerst vergewissern, ob demselben keinerlei Hindernisse mehr im Wege stehen, denn dieser Vorgang könnte in der That Veranlassung zu scandalösen Ehescheidungen zwischen Europa und Amerika werden. — Herr Fasse! ist daher vollkommen im Unrecht, wenn er den Rabbinen von Hurben und Laupheim nicht zu billigende Aengstlichkeit und Mangel an Belesenheit in den rabbinischen Büchern vorwirft, um so mehr, da er in seiner Entgegnung blos das Moment wegen Uebersendung durch die Post hervorhebt, vom andern aber in der Erklärung Enthaltenen gänzlich schweigt. Die Annalen dieser Get-Procedur sind noch nicht geschlossen, und so werden auch wir wieder darauf zurückkommen. Nachschrift. — Auf den Willen deS geebnen Einsenders haben wir unS beeilt, seine wichtige Znschrist sofort zu verdeutlichen, wobei wir uns die Abgabe unserer eigenen Ansicht vorbehalten. Wir erachten den Gegenstand für so bedeutend, daß wir ihn vor die nachte Rabbiner-Conferenz zu bringen gedenken. — D. Red.?t. R e e e N s i o N e n. Der Mensch als Gottes Ebenbild, von dem Arzte u. Astronomen Rabbi Schabtai Donols, (geb. SI3.) Nach einer Handschrist der kaiserlichen Bibliothek in Paris. berauSgegeben und dargestellt von Adolph Zellinek,!8o4. XlV. .S. deutsche Einleitung;!6 S. hevr. Terr. Herr Zellinek (Prediger in Leipzig) erwirbt sich durch Herausgabe seltener Schriften aus dem Mtttelalter, und Nachweisung ihrer Stelle in der Literatur anerkannte Verdienste, wie wir daS schon bei mehreren Gelegenheiten ausgesprochen haben. DaS obengenannte Schriftchen ist in vielen Beziehungen beach-