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Der israelitische Volkslehrer · 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 27

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
4 (1855)
Issue
Heft 3 (März 1855)
Date
1855-03-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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der Rabbiner-Wittwenu. Waisencasse. den Blick in die Zukunft der Seinigen zu erheitern, als auch sich selbst, eintretenden Falls, die unangenehme Alternative zu ersparen, entweder die Gemeinde mit einer großen Zahresausgabe für die unbemittelten Hinterbliebenen ihres Rabbiners zu belasten, oder die Rabbinerswittwe, welche dereinst neben ihrem Gatten ehrbar da stand, in kümmerliche Zustände hinabsinken zu sehen. ES ist unS ein Fall aus einer achtbaren Gemeinde bekannt, wo beim Hinscheiden ihres jungen und würdigen Rabbiners dessen Hinterlassenen, für welche die Gemeinde nicht genügend sorgen konnte, in eine solche traurige Lage kamen, daß für dieselben die Wohlthätigkeit anderer Gemeinden in Anspruch genommen werden mußte. Trauriges Loos für den Rabbiner! Beschämender Zustand für die Gemeinde!"..... „Es soll von unserer Seite gewiß Alles geschehen, waS zur Förderung des heilsamen Unternehmens gethan werden kann, und dürfen wir wohl nochmals, als Beweis hiesür, auf das günstige Resultat der hiesigen Sammlungen für den unangreifbaren Fond hinweisen. Möchte dieses Beispiel allenthalben Nachahmung finden; möchten namentlich die Herren Rabbiner bedenken, daß eine Anstalt, wie die nun einmal begründete, wenn solche durch Vernachlässigung, und geringe Theilnahme wieder zerfiele, schwer, ja fast unmöglich aufs Neue begründet werden könnte, so daß deren Aufrechterhaltung für die Betheiligten, — und zu diesen gehört der ganze deutsche Rabbinerstand — als eine doppelt heilige Gewissenssache erscheint."..... „Wolle Gott, .NiW^ O'YIN^ der Vater der Waisen und Annehmer der Wittwen, unserem Znstitute seinen himmlischen Segen angedeihen lassen." T<K Ein Scheioungsbries, von Amerika «ach Deutschland gesendet. (Mitgetheilt von Rabbiner Waelder in Laupheim.) Im Jahrgang 1854 wurde im Volkslehrer über ein Chaliza-Vorkomm'niß Bericht erstattet; nun soll auch über ein Scheidung S-Vorkommniß der neuesten Zeit referirt werden, das geeignet ist, nicht bloS die Aufmerksamkeit des Gelehrten von Fach, sondern auch die des Laien auf sich zu ziehen. Diese Ket-Ge-. schichte hat zwar schon die Bahn der Oeffentlichkeit beschritten, und ist in Nr. 5 der Allgemeinen Zeitung des Judenthums volk

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