Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 3 (März 1855)
- Date
- 1855-03-01
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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zzy ^--A»S dem Berichte DeKgleichen der Frau Baronin Charlotte Lionel v. Rothschild, zum Gedachtniß ihrer seel. Mutter, Frau Adelheid v. Rothschild, geb. Herz .........- Geschenk des Herrn Samuel Schußer, zum Andenken an seine seel. Mutter, Frau Caroline Schuster, geb. Flersheim . . . Bisher. Gesammtertr. aus Frankfurt a. M. AuS Mainz, durch Vermittlung des Herrn Leopold Goldschmidt daselbst . . . . AuS Kothen, durch Herrn Prediger Wolf AuS Tessin, im Meklenburgischen . . Freiwillige Beiträge von Herrn Landes-Rabbiner vr. Herrheim er zu Bernburg ^vazu^-s^ere^insbeitraFti^n^ fi. 500. — kr. V 100. - »K fl. 2238. 30 kr. fl. 160. — kr. »/ 17. 30 V 7. — » FF 17. 30 » „ 14. 36 » ,/ 106. 25 Dermaliger Stand des unangreifbaren Fonds . fl 2561. 31 kr. Dermal. Stand d. angreifbaren Fonds, gebildet aus den Beiträgen der resp. Mitglieder „ 1045. 16 „ Stand des dermaligen Vermögens der Casse . ff. 3606. 47 kr. „Indem wir für obige freiwillige Gaben hiermit den wärmsten Dank aussprechen , können wir im Allgemeinen auf ein so geringes Resultat, bei einer so wichtigen und bedeutungsvollen Sache, für deren Gedeihen die Rabbiner wie die Gemeinden und deren Vorsteher mit gleichen Kräften Lhäng sein sollten, nur mit großem Bedaueru hinweisen. — Aus ganz Deutschland ist. Frankfurt und Mainz abgerechnet, für den unangreifbaren Fond die Summe von fi. 56 36 kr. eingegangen! — — Bedenkt man, mit welchen Mühen und oft aufreibenden Sorgen das Leben der jetzigen Rabbiner verbunden ist, bedenkt man ferner, daß deren Stellung, durch die Erringung wissenschaftlicher Bildung, wohl eine höhere, jedoch in materieller Beziehung selten eine solche ist. daß dieselben durch Hinterlassung von irdischen Gütern auf eine zureichende Weise für die Ihrige» sorgen können, so sollte man mit Zuversicht erwarten, daß eine Anstalt, wie die Rabbiner-Wittwen- und Waisen-Casse, sich im hohen Grade der Theilnahme und der Unterstützung von Seiten der Semeinden allseitig erfreuen müßte. — Ja, dieselben müßten ihre Rabbiner zum Beitritte auffordern, uud wo die Zustände es gestatten oder gebieten, die verbälmißmämg kleinen Jahresbeiträge aus der Gemeinde-Casse leisten, um sowohl dem Rabbmer, wenn solcher auf ein geringes Einkommen gestellt ist,