Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1855)
- Date
- 1855-02-01
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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? i ' '.....'............ ^—^- SektääN! «ch ^Soo»l. S1 > Z desalter, welches mit der begränztea Einfalt lND'VN) sich begnügt, hinter sich hat, da verlangt Gott Größeres, Höheres; da heißt ä eS zum ersten Male am Sinai: V^2N2 k^VQ VNM 121 Aund ihr sollt mir sein ein Reich von. Priestern und ein heilig Volk!" Da heißt eS spater: LNNZ? '»'»NN O'LNP V2v5di"'2tt „heilig sollt ihr sein; denn heilig bin ich, der Ewige, euer Gott." Da wird ein Ideal ausgestellt, dem der Mensch ewig »achstrebt, ohne eS je zu erreichen, denn die Vervollkommnung und der geistige Fortschritt sind unbegränzbar. — Darum heißt es früher: '2S^> "^NNN »wandle vor mir her," denn die ganze Natur, und der Mensch, seine Naturaufgabe lösend, mit ihr, sind in ihrer begränzten Erscheinung vor dem Auge Gottes; später aber heißt es : 12^>N O2'N^ " ^N5< „dem Ewigen, eurem Gotte sollt ihr nachfolgen," um bildlich auszudrücken, daß der Allvollkommene unser vervollkommnendes Lorbild sein soll? — Immer weiter, immer höher — immer Gott vor unS her — unerreichbar — aber unS emporziehend von Stufe zu Stufe, — immer weiser, edler, besser, — mit einem Worte, immer heiliger zu werden, damit durch unS geheiligt werde Gottes großer Name welche Aufgabe! — Tausende von Geschlechtern werden vergeben, und 'sie wird nicht gelöst; Millionen Jahre werden verschwinden, und sie wird nicht vollendet sein — denn sie ist ewig! — Ewig ist die Seligkeit des sich heiligenden und vervollkommnenden Geistes, wie da selig ist der Allheilige, der Allvollkommene! — Und ich bin ein Mensch, den Sott zu so Hohem bestimmt hat!— Und ich bin ein Zsraelite, dem Gott diese hohe Bestimmung geoffeabaret hat?-- Es ist darum eine ties religiöse Sitte in Israel, Gottes heiligen Namen — Sedem koäscdo, — nicht auszusprechen — 4 denn er ist ja, wie jedes Ideal, daS Unaussprechliche, Unnenn- A bare, das aber die Seele erfülle und heilige, und uns und die Menschheit zu immer höherem Streben anspornen soll. — j Und sinnlose Thoren,— oft sind es selbstbewußte Frevler— s wollen der «enschlichen Entwicklung Gränzen setzen? wollen daS Rad deS Fortschrittes rückwärts drehen? wollen zum menschlichen