Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1855)
- Date
- 1855-02-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Sedzä6»L und 4SoQ»i. M überziehen;" denn die dem Willen des Allmächtigen gehorchende Natur, über Vulkanen blühend, erscheint uns wie ein treuer Anecht, von dem es heißt: IN'I 21lS ^21 „Alles Gut seines Herrn trägt er in seiner Hand." — Und sehet, wie in der Natur, gerade so bemerken wir viesen-Fsrtga^g-in-der-Geschichte der Menschheit. In schauerlicher Majestät, richtend, strafend, zerstörend, thronet Gott in der Kenesis (I. B. M.) auf den UrHöhen unseres Geschlechtes. — Die Menschheit sündigt,— keine Vergebung! — Die Fluthen verschlingen sie. — Sie wollen sich einigen durch eine mächtige Stadt, Zerstreuung ist ihr Loos. — Die Sodomiter freveln, Feuer vom Himmel regnet auf sie! — Und wenn auch Gott um zehn Gerechter wegen die Stadt verschonen will, so ist doch noch keine Rede davon — im ganzen ersten Buche MoseS^luchr^^daß dem Sünder als solchem vergeben werde. Gott ist: ^IttN^VSlV „Richter der ganzen Erde," noch nicht erkannt als „gnädig und barmherzig" H12M WNII—wie es heißt: VN^N^NU^ „in meinem Namen, in der Auffassung als allversöhnliche Liebe und Güte bin ich ihnen noch nicht zum klaren Bewußtsein gekommen*). Da erwählte Gott ein armes und gedrücktes Volk, ja, ein Wölk voll Fehler und Missethaten erwählte er, um an ihm seine Gnade und Barmherzigkeit zu offenbaren. Und wann immer, wie aus den Vulkanen der Tiefe, der Zorn der beleidigten Gottheit losbrechen will: 1'2S^> j?lS2 112p NNO „Moses, sein Erwählter, stellt sich in den Riß vor ihm." Und es wendet der erhabene GotteSmann sich immer von dem göttlichen Zorne, der niederwirst und zerstört, an die göttliche Güte und Barmherzigkeit**), die aufrichtet und belebt; wie er spricht (4.B. M. 14, 17):'218 82 7N2' NTP'!. „nun möge die Kraft GotteS *) Vergl. s'zxn zu St.: 1^27102 8^7 -NN'NVN N^?PSlltt2 5v) Sehr schon drückt diesen Gedanken Len-6»diro! im Xetdvr ^lenata aus: „ich fliehe vor dir zu dir, ^Vv und vor der Gluth deines Zornes suche ich Schutz im Schatten deiner Liebe." l7-O2f"1t<1 »I^Q -PVNV) -