Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1855)
- Date
- 1855-02-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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54 Fortschritt in der religiösen Srkenntniß. ausgehet, die Dinge in ihr Nichts zurückzuschleudern (Ri66«tk «a66m, die Eigenschaft, worin Gott zu Gericht sitzet über alles Bestehende.) ^«mal« dagegen, der höchste GotteSname, wie er zuschrieben stehet, N^N, bedeutet das ewige Sein und Werden, und zwar aufgefaßt als der Inbegriff der unveränderlichen Liebe und Barmherzigkeit. (O'QN'lN 7NQ MN 'N) Betrachten wir nun, was hierin schon liege, welch' ein bedeutungsvoller Fortschritt uns schon hier geoffenbart ist. — Wenn wir in einer erhabenen Felsenlandschaft wandeln, wo seit Jahrtausenden die Trümmer der Urwelt hochgethürmt über einander liegen, — Furcht und Grauen erfaßt uns! — Die Allgewalt Gottes — welche, wie schon unsere allen Lehrer ahnten, und die neueste Wissenschaft klar dargelegt hat, Welten schuf und vergehen ließ, fl^NM 5"NO^P ^2, bis diese Erde so schön ward, — ist unS nahe, und wir hören einsam und schauerlich den Rnf:'",w^'2tt „Ich bin Gott, der Allfurchtbare; "— Nun steigen wir nieder in das blühende Land; in wunderbarer Herrlichkeit grüßt uns die Erde; die Thäler jauchzen, und die Hügel lobsingen, und von allen Seiten ertönt der Gottesruf: '28 „ich bin das ewige Leben!" — Da fühlen wir den Unterschied zwischen den Zeugnissen der Zerstörung lN?S7!N) und den Zeugnissen ewigen Blühens und Werdens (N'INN)! Da ist unser Weg ein Fortschreiten von dem göttlichen Weltgericht zur göttlichen Welterneuerung, und dennoch sind beide, Zerstörung und Werdung, Bedingungen eines und desselben Lebens, Zeugnisse eines und desselben GotteS, der aus Tod Leben schafft*).— Und der Allfurchtbare offenbart sich uns nirgends herrlicher, als im blühenden Fruchrlande, wo Ebenderselbe uns zuruft: ''25< 5V '2W >2 -l'VN „ich lasse alle meine Güte an dir vor- «) Vergl. eb-nd. ädea r-r»- ,»v 0d„ 1o5«5: MV NNXN N'OS'! V!N INdt