Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1855)
- Date
- 1855-02-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/3129675-3129718-3129720--1009-3131617- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
36. Auf meine Schulter wollt* den Mann ich nehmen, AlS Hauptschmuck trüg' ich ihn gleich Diademen; 37. Ihm wolle ich meiner Schritte Zahl bekennen, _. Demüthiz nahend, meinen Herrn ihn nennen!-- 33. Hat wider mich geklagt mein Ackerfeld, Der Furchen Zahl zum Weinen sich gesellt, 39. Da unbezahlt ich speiste den Ertrag, Zndeß sein wahrer Herr verschmachtend lag: 40. Dann statt des Waizen mögen Dornen sprießen, Und an der Gerste statt Brandkorn aufschießen! — Hiermit will Hiob seine Rede schließen.-- L. S. 1V. Fortschritt in der religiösen Erkenntniß, dargestellt in den geoffenbarten Gottesnamen-- ,)8elRack«KttK^ und )^«Ivi»kT»> (lekova.) (Eine religiöse Betrachtung.) Eine der interreffantesten Stellen für den Bibelforscher ist diejenige im 2. Buch Mos. Kap. 6, Vers 1. u. 2., worin eine Unterscheidung aufgestellt wird zwischen der Offenbarung Gottes an die Patriarchen und derjenigen an Moses, indem letztere sich als eine höhere Manifestation ankündigt. Die Stelle lautet: *M 5<-!M " '28 7"^a ll'N^tt :vn*? 'Np-W d5 " 'QW1 '1p ^2 2PP' ^1 prn' Und Gott redete zu Moses und sprach zu ihm: „Ich bin der Ewige'.- und ich erschien Abraham, Isaak und Jakob als Gott der Allmächtige (Zen»Sä»i), doch unter meinem Namen S w ig e r ^onsi), bin ich ihnen nicht zum Bewußtsein gekommen. — Gewiß, dieses ist ein seltenes, großes Wort der Tora, ein Wort, welches uns auch in den höchsten Dingen die Botschaft des geistigen Fortschrittes, der religiösen Fortbildung und Entwicklung durch den Mund Gottes selbst vergewissert und besiegelt. Denn der Herr selbst offenbart sich an Moses unter der Hinzu-