Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 11 (November 1856)
- Date
- 1856-11-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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Rundscha». S0S stitutes nach Kräften beizutragen. Ein Rundschreiben d,S neuen CasfierS, unseres Collegen Herrn vr. Formstecher, wird den verehr!. Mitgliedern demnächst das Nähere eröffnen — Unser israel. Frauen-Verein hat durch den Abgang der allgemein geschätzten, wackeru Hausverwalterin, Fraulein Johanna Präger, die sich demnächst in Mannheim verheirathen wird. einen großen Verlust erlitten. Frl. Präger hat, wie nicht anders zu erwarten war, sich bei ihrem Scheiden der schönsten Beweise der herzlichsten Anhänglichkeit und Anerkennung sowohl von Seiten des Vereins-Vorfiandes als ihrer bisherigen Pfleglinge zu erfreuen gehabt. Der SegenSruf Aller, die?e kannten, begleitete sie zu ihrem neuen Bestimmungsorte. — Ihrer Nachfolgerin, Frl. Johanna Weil aus Cassel, ist ein günstiger Ruf vorangegangen; möge sie in gleich gutem Sinn und Gn're das ihr anvertraute Ami zum Heile vieler armer und verwaiiier Kinder segensreich führen. j^j Aus Württemberg, 4. November. Hin Tribut des Dankes an die edle Israel. Gemeinde Frankfurts soll es sein, wenn ich Ihnen, geehrter Herr Redacteur, Bericht über ein schönes Fest erstatte, das am 307^5ctober in Eßlingen begangen wurde. Unsere Waisen Anstalt W il Helms pflege feierte den Tag, an dem sie vor ein Vierteljahrhundert gegründet wurde. Diese Anstalt der rettenden Menschenliebe hat in Frankfurt ihre edlen Gönner; denn fünfzig Israeliten dieser Stadt haben in diesem Jahre circa fl. 750. in den Opferstock dieses Waisenhauses gespendet. — Der heurige Rechenschaftsbericht der Anstalt, von deren Vorstande, vr. Adolph Levi, herausgegeben, enthält eine kurze Geschichte deS Vereins. (Wir werden die weitere interessante Mittheilung, begleitet von e^n^m wchlgelungenen Festgedichte^es Lehrers, Herrn Alerand er El süsser in Jebenhausen, später in einem besonderen Artikel folgen lassen. — Red) Wien. — Den „Wiener Mitteilungen" entnehmen wir Folgendes: Mit besonderer Befriedigung berichten wir über den Verlauf der gotteSdienstlichen Funktionen während der hohen Feiertage in diesem Jahre. Wie immer erforderte der gewaltige Zudrang auch diesmal die Errichtung zweier Filialbethäuser für die festlichen Tage. Während nun in dem Hauptbethause der Gottesdienst in gewohnter Erhabenheit vor sich ging und die Predigten des gefeierten Mannheimer und die Vorträge deS Herrn Sulzer den wohlerworbenen Ruhm Beider nur noch mehr begründeten, hatten wir Gelegenheit, bei dem Gottesdienste, der in dem Salon des MufikvereinS stattfand, eine junge, höchst tüchtige Kraft kennen zu lernen. Herr Julius Sulz er war es, der gereist in der Schule seines berübmtev Vaters, von der Natur mit den trefflichsten Gaben ausgestattet, hier sein reiches Talent in dem Dienste des Höchsten und Herrlichsten erprobte und den glänzendsten Erfolg errang. Die Predigten des Herrn!)r Wolf wurden diesmal als besouderS ansprechend und erhebend gerühmt. — S Aus der Bayrischen Pfalz. — Wenn gleich die von den Rab. binen beantragten Verbesserungen im Gottesdienste bis jetzt die Genehmigung