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Der israelitische Volkslehrer · 1856-11-01 · Heft 11 (November 1856) · page 26

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 11 (November 1856)
Date
1856-11-01
Page
– (sequence 26)
Language
German
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308 Recenfionen. einseitig, fast bösartig tendenziös dasselbe erscheint, ist doch zu bedeutend, um so kurz abgefertigt zu werden. — Ebenso erschien unS die Skizze „Die Juden tn Ungarn" von Ad. Dur zu skizzenhaft; trefflich aber die darauffolgende Ballade „Juden und Zigeuner." von Fran kl. — Kompert, der edle Novellenschreiber, bereichert uns S. 275—305 mit einem herrlichen novellistischen Genrebilde: „Eistk's Brille," welches unS einen neuen schönen Beweis von der Darstellungsgabe und Gemüthsinnigkeit des wackeren Dichters gibt, welchen wir mit doppeltem Stolze den unfrigen nennen. — //Diego v'Aguilar im Jahre 1736, ein Beitrag zur Geschichte der Staatsmonopole," von Or. Oelsner in Breslau — bildet den Schluß des Büches und vermehrt die Eultur- und Sittengeschichte der Juden um einen interessanten Beitrag. Unsere Leser mögen aus dieser Relation die Reichhaltigkeit des Jahrbuches erkennen und sich dadurch zur Anschaffung und Verbreitung desselben aufgefordert fühlen. L. S. --4s«. Rundschau. »NNVPtt'N-»QNV Frankfurt a. M./ im November. — Es find uns über die hochherzige Stiftung unseres verehrten Mitbürgers, des Consuls und BanquierS Herrn B. H. Goldschmidt von Außen Gesuche zugegangen, welche auf dem Irrthume beruhen, dem zu begegnen wir uns beeilen müssen, daß die benannte Stiftung auch unbedingt für Auswärtige gegründet sei. Dieß ist nicht so. So bedeutend auch die Summe erscheint, so geringfügig würde sie sich erweisen, wenn sie unbegränzte Gesuche als zulässig erklärte. Die Stiftung ist daher für Hiesige, und nur insofern für Auswärtige unterrichtet, als dieselben drei Jahre auf einer hiestgen Anstalt ihre vorbereitenden Studiegemacht haben. Auch hierin ist Herr B. H. Goldschmidt der Erst-., welcher die Ringmauer der Ausschließung von Fremden durchbrochen hat, insoweit es die intensive Wirksamkeit der Stiftung gestattete. Die Statuten derselben erhalten soeben ihre desinitive Fassung, und werden wir nicht verfehlen fie f. Z. in diesen Blättern mitzutheilen. —Der Fond der Rabbiner- Wittven- und Waisenkasse hat bereits die Höhe von nahezu achttausend Gulden erreicht; mögen fich unsere verehrten Collegeu dadurch aufgefordert fühlen, zur Aufrechterhattunz und Förderung dieses heilsamen In-

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