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Der israelitische Volkslehrer · 1856-11-01 · Heft 11 (November 1856) · page 25

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 11 (November 1856)
Date
1856-11-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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Jahrbuch für Israeliten von Zos-ph Wettheimer. 307 schon bekannte Notizen über den Sinn für Handwerk und Ackerbau bei den Israeliten der ältesten und neuesten Zeit. Es ist bedauerlich, dieses abgedroschene Thema immer wieder neu auf die Tenne unserer Literatur gebracht zu sehen; aber die österreichischen Juden müssen sich verwahren gegen erneuerte Ausschließungs- Gesetze, und da können die alten Wahrheiten nicht oft genug erneuert werden. In dem Aufsätze von Kohn haben wir den Uebergang aus der talmudischen zur neuesten Zeit ungerne vermißt. Derselbe schreibt auch die Namen aus dem Hebräischen ganz sonderbar und inkonsequent; so: „Rasch-Haschona," »Schowuoth," vSchmini-Azoret," ,/Nabukadnezar^ :c. Daß „nur die Grundeigenthümer zur Begehung des Wochenfestcs verpflichtet waren" (S. 49), ist ein Versehen oder Fehler im Ausdruck. Waren ja zum Erscheinen in Jerusalem alle Männlichen ^2) verpflichtet. Vgl. Sepker kaekivuek Nro. 88. — S. 72 —126 folgt eine Ehrentafel österreichischer Juden mit Rücksicht auf deren Leistungen in verschiedenen Lebensstellungen des bürgerlichen und militärischen Lebens, vom Herausgeber d. Jahrb.; eine höchst erbebende und innig wobtthuende Schilderung, an welche sich, von demselben, eine „Ehrentafel bezeigter christlicher Liebe gegen Juden" anreiht, aus welchen beiden Branchen wir bereits Mittheilungen gemacht haben. — S. 131—141 gibt vr. Letteris eine anziehende Skizze: „vr. Aron Gumperz, Lehrer Mendelsohn's." — Es folgt dann ein Aufsatz: »Die Juden in Persten" :c. (S. 142—152), von vr. Pollak. Leibarzt des Schah von Persien; und eine biograph. Skizze über den genannten Arzt von vr. Goldberg (S. 153—160), allen strebenden Jünglingen, zur Aufmunterung und begeisternder Nachahmung, als Lektüre dringend zu empfehlen. S. 161 —189 folgen als schätzbare Arbeiten; „Miscellaneen aus der Geschichte der Juden in Deutschland," von E. Hecht, über „das Märcken von den drei Ringen" von vr. Wiener und „ein Stück russ Leben" von Herzberg-Fränkel. — S. 190—234, dann S. 235—251 führen unS der Herausgeber d. Jahrb., und vr. Beer aus Dresden die Begebnisse und literarischen Erscheinungen de? Jahres 1855 in übersichtlich klarer Darstellung vor. — Kämpf, der geschickte Uebersetzer, reichet unS (S^ 252—262) „die siebzehnte Makame aus dem Tachkemoni," den bekannten Wettstreit eines Rabbaniten und eines Aaräers enthaltend, in gelungener Uebersetzung dar. UnS will es fast bedünken, der Karäer führe keine unwichtigen Gründe auf und werde von seinem Gegner nur schwach widerlegt. — S. 26S-267 folgt eine Beurtheilung?on „Freitags Soll und Haben" von Land es mann; das Buch Frettag's, so

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