Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 11 (November 1856)
- Date
- 1856-11-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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SS. R e c e n f i o n i. I.e xuicke Se8 exares... (Q^iÄ par Nolso dvv UsillloUll . . . . publik pour premiöre kois 6an8 I'or^ival arade et ace0mpagn6 ck'uve traäuetion fran^ai'3e et <Ze notes eriuyues litteraires et explieatives. 3. Äluvk. lome Premier.?aris ekes ^.?ranek, lidraire. 1856. 'Wir begrüßen unter vorstehendem Titel ein Werk, welches längst verheißen, von allen Sachverständigen sehnlichst erwartet wurde und das endlich nach fast sieben vollen Jahrhunderten das religionsphilosophische Werk unsres großen Maimonides, womit dieser Geistesheros, obwohl dasselbe bisher bloß in Übersetzungen vorhanden war, bereits so tief und vielfältig in das Geistesleben und die Geschichte unsrer Glaubensgenossen wirkend eingegriffen, seiner Bande entledigt und aus dem Kerker der Bibliotheken befreit ist. Es bedurfte eben eines Münk, der, obwohl leider seit den jüngsten Jahren seines Augenlichtes beraubt, in Wahrheit IITU'^O, hellen Geistes und heitren Gemüthes ist und mit der ausgebreiteten Gelehrsamkeit und dem schärfsten kritischen Geiste, die liebendste und beharrlichste Hingebung an das Judenthum und dessen Träger und Verherrlicher verbindet, um solch umfassendes Unternehmen zur Ausführung zu bringen, womit sein Geist mehr als 20 Jahre schwanger ging. Es war in' der That kein leicht Stück Arbeit, sowohl eine vollständige als korrekte Abschrift des arabischen Originals zu erlangen, (s. den Bericht hierüber S. III u. IV der Porrede) wie es ebenfalls als kein geringer Gewinn anzuschlagen ist, daß wir Solches nun besitzen. Mögen immerhin der AuSerlesnen wenige sein, welche diese Originalsprache gan^ zu verstehen und zu nützen vermögen, — der Jünger theologischer Wissenschaft, die wenigstens einige Kunde vom Arabischen sich angeeignet und den Moreh im Urterte mit einigem Nntzen lesen mögen, zählt die heutige jüdisch theologische Welt doch nicht allzu wenige. Größer noch wird hoffentlich die Anzahl unsrer werdenden, auf Hochschulen befindlichen Theologen sein, die durch das Erscheinen des arabischen Morehtertes veranlaßt, mit erneuerter Lust und gesteigertem Eifer sich dem Studium der arabischen Sprache zuwenden und dann mit Hilfe derselben sowohl das Gebiet der philologisch exegetischen Literatur bereichern, als nament-