Mannheim
Compact Memory

Der israelitische Volkslehrer · 1856-10-01 · Heft 10 (Oktober 1856) · page 17

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 10 (Oktober 1856)
Date
1856-10-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/3129675-3129764-3129775--1709-3131533
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Lowx^äis Zlortsr». 277 war übrigens weniger Krieg, als vielmehr geschehene Wunder, Zos. XXIII. 3—6. Ps. XI.IV. 4.) Zugleich sollten sie den wahren Glauben durch gute Erziehung ihrer Kinder verbreiten, und durch ihr Beispiel die Güte ihrer Lehre beweisen. Palästina eignete sich als Mittelpunkt der bewohnten Welt am Besten zum Sitz der Religion, deren Ausbildung den Israeliten zur Pflicht gemacht wurde, bei Strafe der Zerstreuung. 54. Doch wird Erlösung verkündet, und zwar werden diese offenkundige Wunder begleiten und alle Welt wird sich zur Einheit GotteS bekehren; MessiaSreich. 55. Von der Vergeltung; öfters schon im Leben, häusig jedoch nicht wahrnehmbar, weil wir nicht richtig unheilen. Die Unsterblichkeit fließt schon aus dem Begriff der Gerechtigkeit. Wie sie zu denken sei wird nirgend gelehrt. Mit ihr in Verbindung steht die Auferstehung, welche zum Glaubenspunkt geworden. Wie man selig wird; wie man die verlorne Seligkeit durch Buße wieder erlangt. 56. Was Gott vom Menschen verlangt, und von den Israeliten insbesondere. Diese letzteren Pflichten sind besonders auS der Geschichte zu erkennen. Ob die Israeliten zum allgemeinen Heil der Völker mitwirken können, und wie? 57. Weitere Entfaltung der Gesetze. Manche Wahrheit bedurste nicht der Gesetzgebung, sie ward von selbst aus anderen Gesetzen erkannt, und manche Wahrheit bleibt absichtlich ohne Beweis. 58. Der Charakter der mosaischen Gesetzgebung hat das Eizenthümliche, daß alle Gesetze sich vor dem Richterstuhle des Verstandes rechtfertigen; wird selbst an dem Gottesbegriff erläutert. 59. Darstellung der offenbarten (13) göttlichen Eigenschaften, durch Beispiele verdeutlicht. 60. Von der Ewigkeit und Einheit GotteS. 61. Von der Allwissenheit, Heiligkeit, Wesenheit Gottes. 62. Wahrhaftigkeit in der Darstellung der Schöpfungsgeschichte, erwiesen aus der gegenwärtigen Naturkunde. Das Wunder Josua's erklärt der Verfasser für einen bloßen Wunsch, daß sich der Tag verlangern möchte I — 63. Ueber Prophetie. 64. Worüber die Propheten sich vernehmen lassen; ihre Worte enthalten Mahnungen. Drohungen, Gesetzerläuterungen. Blicke in die nächste Zukunft, allgemeine Prophezethungen. 65. Ueber Wunder; wozu sie dienen; auf keinen Fall als Beweise der Lehrsatze. 66. Pflicht die Religion zum Gegenstande des. Nachdenkens zu machen. 67. Die heiligen Schriften. 68. Die Tradition, als deren Ergänzung. 69. Aufschreibung des mündlichen Gesetzes; Mischna, Thalmud. 70. Erklärer und Moralisten; Schriften und Sammlungen. Wir hielten eS für angemessen den Inhalt dieser Schrift im Einzelnen anzugeben, obwohl wir auf die genaueren Darlegungen der Unterabtheilungen verzichten müssen. Die hier angeführten VI. 24

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.