Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1856)
- Date
- 1856-10-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Oomxenäto «to. Klortar». S7S zum Fortschreiten antreibt, und Mühen um den Fortschritt zu erzielen." — Fr. I0ö. und 106. zeigen, welche Fortschritte zunächst gemacht wurden (Ackerbau, Viehzucht, Musik, Waffen). Die 22. Lez. stellt dar, daß zur Förderung der Intelligenz Gott den ersten Menschen langes Leben verliehen, zur Vermehrung des Wissens sie zerstreut hat. — Die 13. zeigt, daß die Menschen nicht im Stande sind, durch eigenes Nachdenken allein sich der Leidenschaften zu erwehren, daß daher eine Ausartung entstand, welche, da eine Frist von 120 Jahren, die Sittenlosen nicht besserte, die große Fluch als Strafe herbeiführte. (Seltsam, daß diese Lez. der vorigen erst folgt!) Die 14. zeigt, wie dennoch die Abkömmlinge Noah's nicht zur Gotteserkenntniß gelangten, und daß Gott sie nicht unmittelbar belehrte, weil sie doch nicht dafür empfänglich gewesen wären! Daher mußte nach Lez. 15. die Gotteserkenntniß durch eine Familie mehrere Geschlechter hindurch sich erst befestigen, und das geschah durch Abram, welchem geboten ward, die Götzendiener seines Geburtslandes zu verlassen und nach Palästina zu wandern, wo er unter dem Segen Gottes seine Lehre ausbreitete und mit Gott einen Bund schloß, welcher die Nachkommen in der Treue erhielt bis zum Auszuge aus Aegypten. Dann erfuhren sie (Lez. 16.) Gottes Allmacht durch das Wunder des Wassers aus dem Felsen und des Manns. Die zehn Worte wurden offenbart, die Gesetze geschrieben, und mündlich erläutert. Die Lez. 17. erläutert die ersten S Gebote; den Sabbat besonders als Mittel die Nächstenliebe einzupflanzen; die 18. die übrigen 5 Stücke. — Die 19. nennt die Quellendes geschriebenen und deS mündlichen Gesetzes; die 20. die Uebungen des Gesetzes, durch Haltung der Gebote und Verbote, welche alle auf Sittlichkeit abzielen, aber nur Israeliten verpflichten, wobei einiges über Opfer, und besonders das Opfer Abrahams als Beweis voller Selbstverleugnung im Dienste Gottes. Lez. 21. u. 22. handeln vom Gebete und Benedictionen, letztere vor jeder gottesdienstlichen Pflicht als Anregung zur Andacht und zum Ernste, damit die Handlungen nicht zur Weckheiligkeit herabsinken. 23. spricht von den Festen und deren Feier, wobei auch Neumond, mit Hindeutung auf deren Zweck, theils die Einheit Got- . tes darzustellen, theils in Wallfahrten Israel zu einem Ganzen zu verbinden. 24.—26. über die einzelnen Feste sehr gut. 27. Von den Festen und deren geschichtlicher Bedeutung. 28. Purim und Chanuka, jüdischer Aalender. 29. Festgebete; dabei aber nichts von den spater eingeschalteten Gesängen. 30. Ueber verbotene Speijeu, mit sittlichen Erläuterungen; Milch und Fleisch wird ausdrücklich als traditionell angegeben. Wegen Wein gilt das Verbot