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Der israelitische Volkslehrer · 1856-07-01 · Heft 7 (Juli 1856) · page 23

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 7 (Juli 1856)
Date
1856-07-01
Page
– (sequence 23)
Language
German
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Rundschau. A,gide ihres, die Zeit begreifenden Rabbiners gedeihen und im Lichte voranschreiten werde. — NLN °Q"r N^! Red.) Wie«/ Mitte Juni. — (Eorr) Was nun?— Diese Frage können Sie jetzt öfters wiederholen hören. Die Mauern des neuen Gotteshauses stehen bereits fertig. Wer wird Prediger? Auf's Neue Probevrediqer kommen zu lassen, dazu fühlt man sich nicht veranlaßt. Man stand bereits hart an der Grenze, wo die Kanzel nicht mehr durch das Wort der Belehrung geheiligt wird»). ES galt bei den Herrn das ^TNNNlS-ES ist gewiß nicht zu bestreiten, daß nachdem Jellinek unnöthiger Weise (?) Gegner heraufbeschworen hatte, indem er für sich einen anderen Modus in Anspruch nahm, als er bei den anderen CandidaLen obwaltete, die, größten und bedeutendsten Chancen für Meiset blieben. ES ist auch keine Frage, daß die Amtstätigkeit dieses Manne?, seine literarische Wirksamkeit ihm eine bevorzugte Stellung vor vielen einräumt. Es war auch das personliche Auftreten ein sehr gewinnendes, jedoch ist auch nicht zu läugnen, daß die Predigt, die derselbe gehalten hat, nicht von dem besten Erfolge begleitet war. ES zweifelt wohl Niemand daran, daß seine Trag- und Flugkraft eine viel höhere sei. Jemand meinte nicht mit Unrecht, man könne von einer Fehlgeburt nicht auf die Unmöglichkeit künstiger gesunder Kinder einen Schluß ziehen. — Jedenfalls hat der Mann den Beweis, den er auf der Kanzel als Redner führen sollte nicht ganz zu Ende geführt und ist das letzte gnog «rat ävmou- 5tranäu!Q schuldig geblieben. _______ ES kann daher nicht Wunder nehmen, daß die Lösung der Frage hinausgeschoben wird. Man will )IN d52^d< d5A1^ s"n und abwarten. ES ist jetzt Sommer; eS liegt nichts Dringendes, Drängendes vor, die Frage zum Abschlüsse zu bringen. Der kleine Tempel faßt diejenigen, die jetzt daran denken hineinjugehen. Man gibt sich übrigens der Hoffnung hin, daß während deS Sommers eine oder die andere Capacität und Celebrität Wien besuchen werde, wo man Gelegenheit hätte vor Allem die Persönlichkeit kenneu zu lernen. Anderseits dürste auch der Sommer dazu beitragen, wo von hier die Einen in die Bäder und die Anderen auf Reisen gehen, daß man da und dort eine Persönlichkeit kennen lernt, von deren Vorzüglichkeit man fich überzeugt. Man glaubt dadurch allen möglichen Eventualitäten Vorzubeugen. Ich habe Ihnen so viel über die Predigerfrage geschrieben, ^a diese denn doch immer die hervorragendste bleibt, und mit ihr so manche andere Frage, die das Innere des GemeiudelebeuS trifft, zusammenhängt. So ist e« nicht zu läugnen, daß durch den jetzt bestehenden kleinen Tempel, wodurch *) Wir haben diese widerliche» Srscheimmgea vorher verkündigt! — Mögen andere Gemeinden sich ein Beispiel nehmen, damit das herabwürdigende Probevredigtt»nwesea ein Sode nehme. — NesekeaS aber schreibt man »nS, daß demsachft ia Wien eine »esc Reihe von Gast» vortragen zu erwarte» sei.?to»iot l — Red.

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