Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1856)
- Date
- 1856-07-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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ReceuKoneu. Luden z. B. ll^NV 7MO in V^V Z?l212; es setzt: ^N'VV ^d?^V; nach unserer Ansicht aber sollte man unnöthigeriveise an Formeln nichts ändern, welche bisher der manichfakigsten Deutung und Auffassung Raum gewährten, sonst wird man leicht Das, was man vermeiden wollte, nämlich jede andere Anschauung als die eigene, ausschließend. Wir müssen in dieser Beziehung dem rücksichtsvoll und schonend voranschreitenden Eebetbuche von New-Dork den Vorzug einräumen und scheiden von demselben mit den angenehmsten Gefühlen. Eine Frage nur bleibt uns übrig, ob die orthodoren Mitglider von Clevelanv die gänzliche Abstellung deS >lll3at-Gebetes in den ^^linka^ American« aufnehmen werden?— Hoffentlich wird diese „herbe" Frage vor der Ankunft des „l^ekdi^ beantwortet werden.— L. S. AS. Reeenfion. Tabuudische Klänge, Gedichte v. Ludwig Schulmann. Hildesheim, 185S. Verlag der Finke'schen Buchhandlung. (G. F. Schmidt.) — 96 S. 16». — Preis? — Dieses Büchlein können wir Eltern, Lehrern und Kindern bestens empfehlen. Dasselbe enthält eine Anzahl yon talmudischen Legenden und Parabeln in ansprechender, auch dem kindlichen Gcmüthe verständlicher Form, is ungekünstelten und doct ^anichfalngen Versmaßen, im Geiste der alten Zeit, und 5och der modernen Anschauungsweise nahe gebracht. Besonders schön gefiel unS S. IS ein Arcanum ("N ^O), S. 28 Aabba bar Abba, S. 36 Möschens Bild, wovon unS die Quelle nicht bekannt ist; sollte der Stoff dazu von Herrn Schulmann erfunden sein, so würde dieses seiner Zuventionsgabe alle Ehre machen; S. 65 Hille! lder eingeschneiete). — Der Verfasser möge^ uns weitere Gaben dieser Art bieren; wir versprechen ihm auf diesem Gebiete eine hoffnungsvolle Zukunft. — Ebendeßhalb aber, weil wir an seinem poetischen Schaffen Antheil nehmen, dürfen wir nicht bloS loben; es bleibt vns hier an der Wahl des Ausdrucks, dem Flusse der Verse, der innigeren ZusawAenschließung des Gedankens noch Manches wünschen übrig. Zn dem Gedichte: «die beiden Lehrer" S. 11 müßte der Tedanke feiner gefaßt sein, da sonst für den Änvera die Rede