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Der israelitische Volkslehrer · 1856-07-01 · Heft 7 (Juli 1856) · page 11

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 7 (Juli 1856)
Date
1856-07-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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im Tempel zu New-DorkniH; 2. Buße; 3. Vergebung; 4. Erlösung; 5. Leben; L. Segen; 7. Freiheit; 3. Gerechtigkeit; 9. Frömmigkeit; 10. Jerusalem; 11. Messianisches Heil; 12. Erhörung. — Die betreffenden Formeln sind in gelungener Weise, nach den Anschauungen einer höheren Messtaslehre, purificirt und die neu eingelegten Sätze mit den alten zu einem schönen Ganzen zusammengefügt. — In der sechsten Benediction finden wir für das ganze Jahr den Spruch: „gib Thau und Regen." t^VQI aufgenommen. Wie dieses für den Winter sich eigne, wo in unseren Himmelsstrichen (wohl auch in New-York) kein Thau fällt, ist uns nicht begreiflich; auch steht damit die doppelte Fassung von „^laseluk karuaek« (S. 112) für den ersten Tag?e?aek und Sekemmi ^seretk in Widerspruch. — Schön ist die Fassung der achten Mittetbenediction, wo das A'kSölp N2'L?N in IZ'LSIW N2'V17! umgewandelt ist. — Bei dem Tora-Ausheben wird vor dem Oeffnen der Lade ^Z'IM, beim Oeffnen '7!"», beim Herausnehmen Y^Q '2, beim sofortigen Erheben der Tora N5M, gesprochen; sodann Lekerua, Kaölu, I^eeka ^äonai ete.; eine Ordnung, die ebenso einfach als schön ist. Bei der Benediction über die Tora ist das einleitende „kareeku" weggelassen. Warum? — Benedictionen über, die Hastarah sind nicht aufgenommen, diese scheint also auch hier beseitigt zu sein; ein Umstand, den man nicht oft und strenge genug rügen kann. Beim EinHeben der Tora ist die Ordnung die herkömmliche. — Nach dem EinHeben wird am Sabbath (vgl. oben) „^sekre,^ an Neumond, Weihefest und Halb-Festtagen das „Ilallel« nur von Psalm 118 an („lloZu" ete.) gebetet, an den drei Hauptfesten vom Anfange des 113. Psalm, wie bei uns, jedoch mit beständiger Auslassung des „lo lanu.« Warum? Psalm 116 u. 117 sind gänzlich ausgelassen. Wieder warum? Die intendirte Kürzung allein kann dies nicht mottviren; der herrliche Psalm 117. hat ja nur zwei Verse und leitet den Gesang »Hoäu« so schön ein. Auch ist eS besser, man vertheile diese köstlichen Psalmen auf die verschiedenen Festtage, als daß man sie gänzlich beseitige, und so dle religiöse Gewohnheit unnöthizer Weise störe. — ^lenu und Trauerkaddisch schließen dann den Morgengottesdienst. Ein »Zlusaf« findet außer dem Versöhnungstage nicht statt. Für Neujahr ist nach den obigen Gebeten ein AuSzug unserer ülusaf-Andacht eingeordnet, enthaltend »^lenu, ^tta socker, atta nixletka ete." mit den betr. Versen, ohne Benedictionsschluß, und wird am Anfange und am Ende dieser Abtheilung blos ,7!)?NN ,NZ?NN TP'sZN geblasen.

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