Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1856)
- Date
- 1856-07-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/3129675-3129764-3129772--1632-3131453- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Der neue Ritus bedrohete Land Palästina besitzen sollten. Dennoch, als die beiden Stämme Reuben und Gad das diesseitige Zardenland als für ihre Viehzucht geeignet kennen lernten und daselbst zu bleiben verlangten, überläßt es ihnen Mose, sich dort zu besetzen, — wodurch-sick^sein ganzer bisheriger Plan veränderte. L. In der That, diese Beispiele genügen, um uns zu überzeugen, daß der Mosaismus wie in seiner Gotteslehre, so in der Verfassung, den Institutionen und Gesetzen der Israeliten in fortschreitender EntWickelung sich darstellt. — —-««5>—— US. Der neue Ritus im Tempel zu New-Bork. (Schluß von Nr. 23. — Aprilhest.) , Wir kommen zum Morgengottesdienste. Derselbe läßt die Morgenbenedictionen gänzlich bei Seite, welche jedoch in dem Anhange als häusliche Andacht, wenn diese auch nicht als solche bezeichnet ist, wieder auftauchen, aber sehr aögekürz:. Die betr. Segenssprüche enthalten viel Schönes, und wäre es Schade, wenn solche gänzlich aus unserem Gebetbuche schwinden sollten. ykesuke äesiwra" sin1)"^fgeMüsMn^M von »^sedre« und den darauf folgenden Zalelujati, ersteres erscheint als Schluß des Gottesdienstes vor zz^Ienu," die letzteren als Psalmgebete am Versöhnungstage vor „klusak." Ein Motiv dafür ist unS nicht klar geworden. Die einleitende und beschließende Benediction ist weggeblieben; auch dies ist uns unerklärlich. — In der Partie von »kareeku« bis zur „leölla« ist das Buch conservativ, nur »Iiaeeol-Hoäueka" ist mit Ausnahme weniger Worte weggeblieben; dagegen die drei Abschnitte des »Sedema,^ die vorhergehende Ordnung der .Xeckuseda" ff., wo nach den alten Lesearten wohl Manches noch recht gut zu kürzen war, beibehalten. — Die »leklla« enthält als Mittelbenediction für den Sabbath weder „Hsmaed moseked" noch „tikkanta sedadbatk,^ sondern blos die Stellen 12'N*?tt ,111201 — Kür die drei Hauptfeste ist die 5?eL!!a« vollständig derjenigen des Abendgebetes gleich. Sonderbarer Weise ist das Gebet für Werktage zwischen denen für Sabbath und Festtage aufgenommenen demselben bestehen die Mittelbenedictionen nur auS zwölf, die übrigen sind, tn zweckmäßiger Weise die verschiedenen Bedürfnisse bezeichnend, hebräisch und englisch überschrieben: 1. Erkennt-