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Der israelitische Volkslehrer · 1856-06-01 · Heft 6 (Juni 1856) · page 8

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 6 (Juni 1856)
Date
1856-06-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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»K die Hasbarbeit. 171 mäßige Tätigkeit verbindet? - Sagt ja schon daS gewöhnliche Sprichwort: — ^Die Arbeit m it Gebet verbinden. Sie werden GotteS Segen finden!" — Allein welcher Art mögen die Arbeiten sein, mit denen wir unsere Kleinen neben und m der Schale beschäftigen sollen, damit sie auch noch später aus deren Gebrauch Nützen und Segen ziehen? Wenn wir auf die Stimme anderer hierin Erfahrenen hören und die Praris in jenen Orten beobachten, wo schon solche Arbeitsschulen bestehen, so seien die Beschäftigungen für Knaben vorzüglich: Gartenbau, Baum- und Seidezucht. Srohflechten, Tütenwickeln, Papparbeiten, Cigarrenwickeln, Netzeflechten u. dgl.; für Mädchen: Stricken, Nähen, Sticken, Spinnen, Spitzenklöppeln und gleichfalls mehrere der bereits für Knaben genannte Fertigkeiten. Wohl verhehlen wir uns nicht, daß bei der dermaligen Einrichtung unserer israelitischen Schulen die Sache, wie alles Neue, Mühe haben wird, um zum Durchbruche zu kommen, indem neben anderen bereits envähnt^n Schwierigkeiten, unter allerlei Vsrurtheilen und Vorwänden, der gute Wille noch bei gar vielen Eltern und anderen auf solche Anstalten einwirkenden Personen fehlen dürfte. Allein wir, Lehrer unseres Volkes, die wir von Gott, dem Staate und den Gemeinden bestellt sind, die nachwachsenden Kinder ZSraels, gemäß ihren physischen und geistigen Anlagen, zu bilden, wir sollten keine Gelegenheit und Veranlassung versäumen, in unseren Schulen der Handarbeit daS Wort zu reden, unsere Zöglinge hiezu aufzumuntern und zu ertüchtigen. DieS können wir wenigstens mittelbar recht gm: 1. Dadurch, daß wir sie auf die menschliche Bestimmung zur Arbeit, so wie auf die des is^ insbesondere recht oft aufmerksam machen und ihnen die göttlichen und menschlichen Aussprüche hierüber, wie ich deren oben schon manche namhaft machte, zu Gemüthe führen; 2. dadurch, daß wir in unseren Schulen Lieder einführen und fleißig üben, worin daS Lob der Arbeit besungen wird, und von welchen wir bereks mehrere besitzen, welche die Kinder mit

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