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Der israelitische Volkslehrer · 1856-05-01 · Heft 5 (Mai 1856) · page 16

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 5 (Mai 1856)
Date
1856-05-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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138 Bericht an die Rabbiner-Conferenz Ascher lasen nämlich? ^2 5^8 TU'tt NVN2 (die rituelle Observanz bei der männlichen Erstgeburt eines reinen Hausthieres findet nur in Palästina statt), so daß also außerhalb Palastina selbst zur Zeit des Tempels die Vorschrift über NQN2 1122 (die männliche Erstgeburt eines reinen Hausthieres) keine Anwendung gefunden hätte, und erheben ihren Widerspruch. Erst Zos. Karo erklärte, in den Ausgaben des Maimonidtschen N'" (Coder) seiner Zeit die nach seiner Ansicht richtige Leseart zu haben ^"N21 j^ttI (daß die betreffende Observanz sowohl außer, wie in Palastina zu beobachten sei.) Es bleiben nun noch drei auf wissenschaftliche Bearbeitungen bezügliche Anträge übrig. Der Antrag 12 (8), die Ausarbeitung eines geeigneten Leitfadens beim Confirmanden-Unterrichte hat den Erfolg gehabt, daß der Konferenz heute zwei Schriften von verschiedenen Verfassern vorliegen, die diesem Antrage zu entsprechen versucht haben. Eine von Stein (?ora-uwi2wa), durch welche zugleich der in dem Berichte der ersten Conferenz enthaltene Antrag 1., insofern derselbe die Abfassung eines Religionsbuches für höhere Bürgerschulen bezweckt, seine Erledigung finden wird, die andere (Leitfaden für den israelischen-Un- > terricht) von dem Erstatter dieses Berichtes, gemäß seiner bei der ersten Conferenz abgegebenen Erklärung. Antrag 18 (9), die Bearbeitung eines geeigneten Religionsbuches für israelische Elementarschulen, wird wohl so lange ein frommer Wunsch bleiben, als es un< serer theologischen Wissenschaft nicht gelungen ist, die vielfachen Schwankungen auf dem rituellen, wie zum Theil auch auf dem dogmatischen Gebiete ein Ende zu machen. Ein Religionsbuch für unsere Elementarschulen soll sich über alle Gegenstände des religiösen Lebens fest und bestimmt aussprechen. Die Wissenschast muß ihm daher vorgearbeitet haben und mit sicheren Resultaten entgegenkommen. WaS schließlich den Antrag 22 (10), die Ausarbeitung einer Geschichte der Minhag im betrifft, so wurde bekannt- Uch «was Sehnliches bereits vor 20 Jahren von Brück unter i nommen, jedoch in der ausgesprochenen Absicht, aus der späteren - Entstehung und allmäligen Entwicklung dieser CeremsnialgebrSuche! ihre Nichtigkeit herzuleiten. Dieft Arbeit ist d^her rein nez^t?- ver Natur und einseitig. Es ist bei dem Erscheinen des ersten Heftes verblieben. Meiner unmaßgeblichen Ansicht nach besteht die Aufgabe einer Geschichte der Minhagim darin, die schaffende Kraft

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