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Der israelitische Volkslehrer · 1856-03-01 · Heft 3 (März 1856) · page 16

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 3 (März 1856)
Date
1856-03-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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74 Zwei neue Dorschläge — unS, von denen er abgefallen, uns wurde von herzlosen Judenfeinden sein Abfall von Religion und Sitte zur Last gelegt! — Warum sollen wir'S nun läugnen, daß die wieder erwachten Sympathien für seine verläugneten Brüder, für ihre heiligen Schriften, für deren hohen Beruf und messtanifthe Aufgabe in unseren Herzen Anklänge der Theilnahme für den unglücklichen Bruder, für den verlorenen, sich wieder heimsehnenden Sohn geweckt haben? — Leiden und Tod haben seine Sünde gesühnt; er ist eingegangen zur ewigen Ruhe; die „Prinzessin Sabbath" wird ihm ihre Willkommeuslieder singen; und wenn die Menschheit aus seinen Gesangen die Lichtgedanken wie himmlische Genien bewahren wird, so werden unter diesen die Ideen, die er in den letzten Jahren über Mosaismus und Judenthum geäußert, als Zeugnisse von der ewigen Herrlichkeit unseres Glaubens erhebende Bedeutung und unsterblichen^ Werth behaupten für alle Zeit. L. S. --»55555---^ 57 Zwei neue Vorschläge zur Beseitigung der Chaliza. Msn Herrn Rabbiner Gutmann.) Die Controverse über den Fortbestand oder die Abschaffung der Chaliza wird in dem von Dr. Wise zu Cincinati herausgegebenen „Zsraelite" noch immer fortgeführt, ohne daß gerade viel Neues dabei zu Tage gefördert würde. Nur zwei Vorschläge, wie diese, für die Israeliten in Amerika nicht minder als in Eu« ropa höchst lästige und nickt selten in das Familienleben störend eingreifende Zeremonie beseitigt werden könnte, haben unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen, weßhalb wir dieselben zur Aenntniß der Leser dieser Zeitschrift bringen wollen. Herr vr. Mensor von Dublin in Irland stellt in einem Artikel unter der Überschrift „ Levirats-Eben" Betrachtungen über (Schwagerehe) und Chaliza im Allgemeinen an*), *) Ne» war uns die Bemerkung, daß das Ausziehen deS Sch«/ heS ein Sinnbils der (Gegenwart GotteS an dem Gerichtsjitze war, auf vie Heiligkeit des OneS hinweisend, wo die Sache verhandelt wurde, invem dadurch angedeutet werden sott: „Dieß geschieht in der Gegenwart GotteS u»0 Gott ist Zeuge det diesem Akte." So wie Moses geboten wurde, seme Schuhe

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