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Der israelitische Volkslehrer · 1858-12-01 · Heft 12 (Dezember 1858) · page 29

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 12 (Dezember 1858)
Date
1858-12-01
Page
– (sequence 29)
Language
German
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> SwAdlchm. ZtN Höh nicht mehr Mit. finstepn Aeußern und Keinen Fenster^ sondert, M großartizer BM,Yonimponirende» Dimensionen^^ prächtigem Aeußern wie nirgetcks, eine-Zierde.de? Stsdt,^^ M Bau jedoch nicht so, weit vor? geschritten, wie . der. Zeit, nach erwartet werden darf. Man, war damit beschäftigt, die Einrichtung zur Luftheizung zu trefien. — Der Begräbnißplatz, aus einiger Ferne gesehen, nimmt.sich freundlich aus, und ist durch den Mangel an Kreuzen vor dem nahen" christlichen kenntlich. In Mainz konnte ich bei nur mehrstündigem Aufenthalte und wegen, einiger, voi^ Familienverhältnissen gebotnen Besuche den jüdischen Verhältnissen keine Zeit widmen, und. selbst auf den Besuch meines Landsmannes, des gelehrten Rabbiners Herrn vr. Aub. mußte ich zu meinem Bedauern verzichten. Doch hörte ich aus guter Quelle, in welcher verdienten allgemeinen Hochachtung derselbe steht, an welcher der Alles begeifernde Zelotismus, der an Gottes schönen Blumen Aergerniß nimmt, im Bunde mit christlicher Rabulisterei, die. sich zum Richter über das Judenthum aufwirft,, nichts rauben konnte- — Mein Begleiter jedoch, welcher inzwischen einige Merkwürdigkeiten , der. Stadt besehen, fand unter Andern im Museum einen jüdischen Grabstein, mit der Jahrzahl X"j?N, ein Beweis für das hohe Alter .der hiesigen israel. Gemeinde. — Wie gerne hätte ich einen Abstecher nach Mannheim gemacht, wo-ich voriges Jahr der öffentlichen Confirmanon am Schebusth beiw im Korbeigehen sei bemerkt, daß ich mich, hiebet von dex so oft geHorten Behauptung, es sei der dortige Gottesdienst theatralisch, nicht überzeugen könnte, — wie gern die Reise nach Köln und Aachen fortgesetzt, aber Geschäftsverhältnisse riefen meinen bcgseitenden FreMd nach Paris Md so gings per Eilzug dahin ab. Am Vorabend des Sabbath besuchten wir in Paris den Gottesdienst der portugiesischen Gemeinde. Beim Eintritt in den prächtig erleuchteten Raum, wobei schon die Artigkeit des Portiers nnd die Zuvorkommenheit im Anweisen eines.Standes und Darbietung eines Gebetbuchs einen wohlthuenden Eindruck macht, siel. jedoch ein bekanntes Durcheinander unangenehm auf, ein Gemurmel, ein halblautes Getön» in welchem eine mißtönige,, gagernde Stimme vorherrschend war^ ging durch das HauS, das mein an Derlei gewöhntes Ohr nur mühsam endlich als Mincha-Gebet erkannte. Jetzt aus einmal trat Stille ein, die Orgel prälüdirte, und aus thaten sich die Thore. und hereintraten drei Cultusbedienstete im Ornate , und hink? ihnen in Weiß gekleidet, mtz . hla»zen Schärpen und Käppchen, eine schöne Anzahl Chorknaben, und unter Orgelbegleitung den 12D NO in verstimmigem Gesang anstimmend, zogen sie in feierlichem Zug vor^dey'herrlich geschmückten L^.^ PIX, und bei den Worten beugten sie gleichmäßig die Sniee davor, und die Gemeinde-erhob, sich und. .stimmte em^ hoch erhob sich auch mei^ Herz en M

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