Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1858)
- Date
- 1858-12-01
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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«04 Rundschau. TefäKMMaft die obige Berf^ '4 Wochen unfehlbar zu befolgen: Beide leben im Hause^ Sohn unterstützt dieseldtzM Geschäft und die Tochter in der Führung des Haüshaltes.(Pr.Z.) «ter Pharao, du gehst wieder um! (Red.) ^^.^a«t«rg>''t^ll' Nov. 'Ge'it''Kurjeni^hat''sich' hier ein '^Comitt zur FSrderung der Gew'ifseüsfreib^it" gebildet, welches ZffentKche populäre Vorträge Äber diese 'ünd' än halten zu lassen beabßchtlA. Diese Dortäge werben -morgen Abend im kleinen Saale der Tonhalle^ mit einem Bortrage' des Vr. R6e über Gewissensfreiheit begonneit werden.' -vr. Rse^ 'Directvr der hiesigen israelitischen Frck schule (einer trefflich orgänifirten sich sowohl durch seine pädagogische Wirksamkeit , als durch die von ihm ausgegangenen gemeinnützigen Bestrebungen, durch seine beharrliche Verteidigung der Kecht? des Lölks als Mitglied der constituirendcn Versammlung und endlich durch seine gedankenreichenSchriftenftr gab im vorigen Jahre eine Cthi? in zwei Bänden heraus) in allen dem entschiedsnen socialen Fortschritte HMigcnden Kreisen einen wohlv (Nat.-Z.) ' Aus BreSlan geht uns Äe Mittheilung zu, daß Herr Rabbiner ZMn, der zu der Manteufetbei der Wahlmännerwahl eine eclatante Niederlage erlitt, während der Rabbiner vr. Geiger gewählt wurde. ' ^' . Au^Mayern. — Ein R (Schluß.) In Franb surt^M ein.' Besüch'unserem jüdischen Livius, Herrn vr. Jost, und ein zv^it^ Zeitschrift. Ich werde mich jedoch wohl hüten, dem anderswo gegebenen Beispiel zu folgen, dem Redacteür tn seiner eigenen Zeitschrift Lobeserhebungen zu machen, und wollte ichs auch, er würde sie sicherlich nicht aufnehmen, aber constatiren Ächte ich einmal, wie Herr Rabbiner S t e in Selbstverläugnung genug befitzt, auf den fast bei Rabbinern :c. zc. unentbehrlichen gewordenen Doctortitel, in dem sich osr auch nicht-doctorirte: Rabbiner gefallen , zu verzichten/Und den gewiß angemessenen Rabbinertitel in erste Reihe zu stellet!. Ueber vr. Jost erlaube ich mir die Bemerkung zu machen, wie er ganz das bekannte Wort bewahrheitet: »Der Styl ist der Mensch." Jene wissenschaftliche Ruhe, die Geradheit und Gediegenheit, wie wir sie in feinem'Styl bewundern, findet fich in dem schlichten, offnen Mann, von tintr Zuvorkommenheit und Freundlichkeit getragen, die ungemein wöhkthut' und den tiefsten Eindruck zurückläßt. Ein weiterer Besuch galt ver in ihrer Art interessanten Judengasse, die jetzt aber mehr von «hristen bewohnt wird'und in ihr dem Geburtshause Börnes, welchem das Jahr 1848 eine Gedenktafel gebracht hat. Mit dem Geburtshause Vier Rothschild schließt die Gasse, und dies bUdet gleichsam den Uebergang j»t Reuzeit, denn hart daran stößt die neue Synagoge, nicht wie weiland Synagogen gebaut werden müßten, in einem Winkel, oder in einem