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Der israelitische Volkslehrer · 1858-12-01 · Heft 12 (Dezember 1858) · page 22

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 12 (Dezember 1858)
Date
1858-12-01
Page
– (sequence 22)
Language
German
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NntnfioNea und: Wizeige». bleiben^ wiMnr nicht auch deo Untrennbar damit zvsämmenhäagende folgende Ver^ der jetzt um so härter erscheint? Ob e« zu billigen fei, daß S. Mos. 13, 11—16 fortgelassen wurden möge dahingestellt bleiben? der Kanon hiefür ist eben noch nicht gefunden, oder es wird vielmehr kein hiefür aufgestellter jemals ällgemeine^MgunA erlangen^xtver keinesfalls hätte ib. 3,22 «Ägelasset^ vnd noch weniger in den correfpondirenden Versen jl ib. IS, 35. 36 das Anstößige durch Unwahres verwischt werden R sollen. In einer solchen Bibel darf nur fortgelassen oder ver-! wischt werden, waS aus irgend welchen Gründen — für!u die Jugend ungeignet, nicht was überhaupt anstößig ist. j Wenn die Erwachsenen später in der vollständigen Bibel Dinze finden, die für Kinder nicht tanzen oder ihnen erlassen werden wnnten, so werden sie eS gutheißen, daß man dieseihnen frühervorenthalten hat: aber was werden sie davon denken, wenn sie finden, j daß Man ihnen eine in der.Bibel befohlene Unredlichkeit verschicke-—!! gen habe? DaS wird ihnen einen Schatten auf die Bibel, auf die Religion, auf die Lehrer werfen! und WaS werden Christen davon vrtheilen, wenn sie jemals davon KennkH! erhalten, daß wir so «etwas ausmerzenNein, da« mich! mitübersetzt und gelesen, aber von dem Lehrer den Kindern m > daS rechte Licht gesetzt werden! fchon damit sie emst darauf antworten können. Diese Bemerkungen zur 1. Abcheilung reichen 1 nur bis zum 3. Buche Mösts, doch ersichtlich erkauben^unv^be^ nöthigen aüch, die Gesichtspunkte, von welchen ich dabei ausgegangen bin, auf daS ganze Werk Anwendung; ich füge nur noch hinzu, daß für eine solche Bibelausgabe ein mäßiges Zusammenziehen historischer Stücke und das Ausscheiden von Wiederholungen gewiß zu empfehlen ist, wenn es mosaikartig durch Aneinanderreihen der Bibelworte selbst bewerkstelligt werden kann, dagegen nirgend ein Auszug in des Bearbeiters Worten gegeben, ja nicht einmal ein Flickwort desselben ändert ÄS im äußersten Nochfalle eingeschoben werden sollte: Herr! A. hat von Ersterem Wohl, aber nicht von Letzterem sich frei erhalten, ja hie und da einige eigene Worte und Wendungen Hebraucht, wo eS durchaus unnöthg war! eS sollte eine GevkssenSsache sein> niemals, auch nicht in den unverfänglichsten vder gleichgültigsten Dingen, unser Wort dem biblischen unter- Wir unsererseits erkennen hier um so wenige? eine RückfiA avf Christen an, als dieselben, gleich uns, die Bibel A. T. als Gottes Wort und Gebot anerkennen und vertheidigeu muffen. Auch hat waa, s, weit uns bekannt Ä, in den, von Christen verfaßten biblischen Geschichten die betr. Stelle gleichfalls gemildert. Eine Unwahrheit tonm» wir in der, in Rede stehenden Darstellung, nicht finden.

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