Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1858)
- Date
- 1858-10-01
- Page
- – (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/3129675-3129754-3129762--2588-3131220- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
n Amchschin^? vp^yllMw^Mgtnftand ßnner Schlüßpredigt am jüngsten versöhnungSi tage unk Orach Mr Text guS her Mneka-Ssxktars.: .Ah bin ein Sdräex s^?,' utzd Wer häs Therm: .Lasset uns festhaltet an unserem Alavhm/MoAe her Kräftigung und der Abwehr, die wir allen unseren LeftrR Me Wedigtz ist Mn in d Auflage bei S- Berendsohn in HMlhmsi.^rschifnerr) aufS-M^^ empfehlen. Der rühmlichst bekannte Kanzelredner motivirt dieses Thema, indem er seinen Zahorern zuruft: „Israeliten, haltet fest und entschieden an euerem Bekenntnisse; ihr könnt es, denn: l) erhaben ist die Lehre desselben über Gott; 2) heilig und heiligend seine Gebote; und könnt es 3) im dankbaren Hinblicke auf euere Väter," -^'"und ^sießt seinen trefflichen. mit den schönsten Be-. legstellen für die HerrliHkeit/und den'unverwelklichen Segen unserer heiligen..Religion be^reicherien Vortrqg mit den Worten: ^Darum halten wir sest ais unserem Bekenntnisse, folgen wir treu unserer Lehre, die Hegen werden will den VöUern, Se gen, nicht Flu ch, und mit den Hertel! diesxr öehre-^nd in ihrem Geiste sprechen wir aus den Segen, ^t blos über eine nicht über die Bekenner nur unseres KlaA^n^, sondern über alle Völker und alle Menschen, Alle Kinder Eines ZAesH, de? Gpttes/^ h?t an Frieden und Segen.* — Za HUft? K^r unserem aber stets treu bewährten Israel zu: .Laß sie immer fluchen! Du — segne!-" ' ' " . . ' L. S. ^N^. ^.-) '-^....... .i . i ' - —: (D^er Knaben-Ra^b zzr Bologna.) Die außerordentliche Theilnahme, die der in der Überschrift bezeichnete Knaben- Ka^b -nicht Pos in jüdischen Kreisen sondern w der ganzen gebildeten Welt erzeugt hat, weil hier auf das evidenteste ersichtlich ist, was man hm 5iy?r.gewissen kirchlichen Dichtung zu erwarten hat, wenn ihr Streben nach u^MKschränkser Herrschast sich verwirklichen sollte, wird sich noch steigtW, wenn wir nachstehend den von einem Augenzeugen und Verwandte^, her FaWÄie Wyrtara den ^rehive« Isra6Utes in italienischer Sp^ach^ zugegangmen Bericht, der nns mit den näheren Details bekannt macht, Upseryn Le^rrtz porführen: »Eine ehrbare Familie, die des Mortars, l^bte rudig und glücklich zu Bologna, arbeitsam und wohlhabend! " die: innigste Liebe und Hingebung vereinigte ihre Mitglieder. Da geschah es am Abend des 23. Juni d. Z. gegen zehn Uhr, als Herr Mortara mit seinem Mestm Sohne ausgegangen, seine jüngeren Söhne bereits z» Bette, und Frau Mortara mit ihren beiden ältesten Töchtern am Tische.fitzend mit Handarbeiten beschäftigt waren, daß man plötzlich mit Angewöhnlicher Heftigkeit an der HauSthüre schellte. Betroffen sieht man Sch 5v; die Magd öffnet das Fenster: — Wer ist da? rief sie. — .Mach" Sie «vfN —.Wer find zur Hausfrau. sink bewaffnet« Männer. — Was wollen sie? — Ich sehe bloS, daß ste bewaffnet find. — Was wollen Sie? rief ihnen die Magd zu. —