Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1858)
- Date
- 1858-10-01
- Page
- – (sequence 33)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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EchÄaächrichten. 525 KS RlchegHaltS' desselben) Mschen dm HmterSl?ebenen eine» Schulmeistert hat es bei der bisherigen Bestimmung sein Verbleiben. Die Kommission ist mit diesen Borschlazen>^ welche gewiß von' deir Familien der Lehrer mit großem Danke werden aufgenommen werden, vollkommen einverstanden. Die Kammer nimmt die beiden Artikel ohne Debatte nach dem Antrags der Kommission aM ' '->ÜV"..:^)<"-^^5 : R u n d sch^ u.?: s;^ ' U^^I. ^5?: 'l r .-'7^ .. . ...» Frankiert a. M., im Öctobe^ — In unsere hiesige gesetzgebende Versammlung find wieder vier Mitbürger israelitischen Bekenntnisses gewählt worden, nämlich die Herren: vr Hnr. Neutirch, Advocat und Notar, .Joseph Rütten, Buchhändler, Simon Cäbn- Speyer, Kaufmann/und vr . Zur. S. Maas, Advocat.- Indem wir diesen Act bürgerfreundlicher Rechtsgesinnung wieder mit dem erhebenden Bewußtsein mittbeilen, daß unsere hiesigen Glavbensgenojsen sich in das Herz unserer theueren.Vatcchadt eingelebt haben und als gute Patrioten allgemein anerkannt werden, die zum Flor und zum Segen der Vaterstadt freudig beitragen, haben wir ein trauriges Factum der Intoleranz zu verzeichnen, welches die Hamen zweier unserer deutschen' Schwester- Städte berührt, wobei jedoch die Schuld der Unduldsamkeit nicht auf die Bewohner dieser Städte fällt, sondern auf einen vom pietistischen Schwindel toll gewordenen Priester einer derselben. Es hat nämlich ein protestantischer Prediger, (Mattet aus Bremen) bei Gelegenheit des jüngst Mtgehabten Kirchentages zu Hamburg, die Kanzel auf die schnödeste Weise zur Schmähung und Beschimpfung des Judenthums und der Juden, welche derselbe als unter dem göttlichen Fluche stehend, bezeichnete, mißbraucht. Wenn es ein Fluch ist, und leider ist es ein solcher, daß die kirchliche Neactidn überall wieder ibr vielköpfiges Schlangenhaupt erhebt, um hier ein weimndes Kind vom Schooße verzweifelter Eltern zu reißen, dort ihr gährendeS Gift in den Frieden der Confesflonen zu spritzen, so stehen wir freilich, doch nicht als Juden, sondern als mitleidende Zeitgenossen, unter einem Flnche, aber nicht Gottes, sondern Bileam-artige? Verkünder des .Wortes-, das jedoch der Ewige unser Gott, wie einst beim ersten Bileam in Segen verwandeln wird. Dies ist bereits in Hamburg selbst der Fall gewesen, indem jenes Fluchwort eines fanatischen Eiferers dem wackeren Prediger am israelitischen Tempel Herrn Vr. Frankfurter zu einem, in den weitesten Kreisen Anklang und freudigen Beifall findenden Segensworte Gelegenheit gegeben hak. Derselbe machte nämlich jenen betrübenden, vm. W