Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1858)
- Date
- 1858-10-01
- Page
- – (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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HchulH»ch<ichteR. Beschlüssen dekgnn.t^zs nwcheM dieselbe: myfzufyrherq, die, Gründung einer Pensions- und Wittwentasse sür israelitische^ Lehrer resp. eme Unterstützüngstasie alsbald iü Angriff zu nehmen. 2) Die Gemeinden durch die attwesekoen resp. Lehrer zur thÄigen Theilnahme an diesem Institute der Conserenz und des Lesevereins aufsordern zu lassen, S) die nächste Versammlung^ pelche während der Halbfeiertage des LaubhütLenfestes stattfinden wird, in Odernheim abzuhalten, und als zu verhandelnde Themata auß?r den noch zu besprechenden Bestunmungen des Lesevereinsstatuts sylgende zu bestimmen: : Auf Antrag des Herrn Stettenheimer: a, Das hebräische Lesest mit besonderer Berücksichtigung der Diphtonge und ihrer richtigen Aussprache. ' Auf Antrag des Herni Gottschall: k. Das Pentateuchübersetzen in den israelitischen schulen. Schließlich wurde dem Präsidenten Marx, sowie insbesondere den verehrlichen israelitischen Gemeindegliedern Alheims für ihre rege Theilnahme und die gastfreie Bewirthung der Mitglieder der Conserenz der Dank der Versammlung votirt. i . i Der Prqsiden« K. Marx. .?'?s Für richtige Abschrift: der Schriftführer I. Klrn gen pein. K) Oderpheim i n Rh e i?h e sse n, 26. September 1856, So eben schloß hier die zweite Conferenz israelitischer Lehrer in Rheinhessen. Sie war von 12 Lehrern besucht. Etwa 6 waren verhindert. Es wurde insbesondere das Statut für den mit der Conferenz verbundenen Leseverein zu Ende geführt, das Amt eines Bibliothekars dem Lehrer Klingensiem aus Odernheim übertragen, die Circulation geregelt und die zu lesenden Bücher und Zeitschriften bestinunt. Lebhaften Kampf veranlaßte der Vorschlag, daß ein bekanntes, in Frankfurt a. M. ers ^einen^ Biat5 schwärzester Färbung auch gelesen werden sollte. Herr Heimbach aus Alzey erwiederte, ob man etwa auch das Mainzer Journal und die Kreuzzeitung lesen wollte; hiergegen wurde von anderer Seite behauptet, daß man seine Feinde einmal kennen lernen müßte und da das beregte Blatt öfters schon den Rheinhessischen Lehrerstand lebhaft anfeuldete, wäre es geeignet, diesen Leuten einmal in die Karte zu sehen. Auch andere Gründe sprechen dafür, es einmal ein viertel oder ein halb Jahr lang zu prebiren; lesen dies Blatt ja auch noch andere Männer von entschieden freisinniger Richtung und da der VolkSlehrer einstimmig als Organ der Conferenz anerkannt wurde, habe man die Berkennung nicht zu befürchten. Die nächste Versammlung findet zu Schornsheim am ersten Pfingsttage statt. Ein heiteres Mahl belebte die Gesellschaft und ließ das Gefühl der Eintracht und collegialischer Liebe leb-