Mannheim
Compact Memory

Der israelitische Volkslehrer · 1858-10-01 · Heft 10 (Oktober 1858) · page 18

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 10 (Oktober 1858)
Date
1858-10-01
Page
– (sequence 18)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/3129675-3129754-3129762--2572-3131204
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Ein Wrt Wer das Znstiwt zur Forderung HMdeti Mev das, AnstitK Werk?. streng. MeqsHMHeu Inhaltes von ftifleD .Pylc^e HMchljeßt un^ die SubvmtiW/ NMe ^es solchen Mzeken zukommen läßt^ dix Herausgabe derselben durch eine Verlagshandlung mehr, als dieß früher der Fall war, ermöglicht. 7^7 Byn:grSßeter Erheblichkeit ist ein zweiter Einwurf > welcher c von Seiten jüdischer Schriftsteller gegen die Wirksamkeit de» Instituts erhoben worden ist, daß nämlich durch dasselbe solchen Werken, welche nicht vom Institute herausgegeben würden, dep ohnehin schmale Boden nur noch mehr verengt werde, indem viele Theilnehmer de? Instituts gar kein anderes Werk wehr M kaufen gmeigt wären , wodurch die so schon geringe Zahl von Käufern solcher Werke nur noch mehr verringert werden mußte. In der That scheint dieser Einwand nicht Völlig ohne Grund zu sein. Wurde ja selbst die Herausgabe von Geigers jüngstem wissenschaftlichen Werke nur durch eine parke Subvention von jenseits des Rhe^ Möglich gemacht, »achdenr dasselbe von den Leitern des Instituts, als zu wissenschaftlich für das größere Publikum, zurückgewiesen worden war. Indessen ist es eine allgemeine Wahrheit, daß jede neue Jasiitzttion. Mag sie an und für sich noch so zweckmäßig und heilsam fein, auch ihre nicht leicht abzuwendenden Nachtheile mit sich führt. Ebendeßhalb ist es aber die Pflicht Derjenigen, welche eine solche Institution ins Leben rufen, mit aller Sorgfalt dahin zu wirken, daß jenen Nächtheilen, so viel als immer möglich, entgegengewirkt und dieselben auf das Unvermeidliche zurückgeführt werden. Wir glauben daher auch von den Herren, welche sich als Leiter an die Spitze des Instituts gestellt habea, erwarten zu dürfen, daß sie bei der Auswahl der von diesen herauszugebenden Schriften mit aller Umsicht zu Werke gehen und jeden Schein von Parteilichkeit vermeiden werden. Sonst könntS eS leicht geschehen, daß der Schaden und die Hemmnisse Welche fie der israelitischen Literatur veranlassen, größer find alSdieBortheile und die Förderung, welche sie für dieselbe bewirken. . gleich bei der Begriindmtg'deS Institutes laut, daß nämlich dasselbe vok den MZ5- .U1V

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.