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Der israelitische Volkslehrer · 1858-10-01 · Heft 10 (Oktober 1858) · page 14

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 10 (Oktober 1858)
Date
1858-10-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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sos Kleinigkeiten. Hw.De^f^Gen, fondernüb^ diefe lamet: ^Lm Aboth des R< N. find unstreitig alle Bereiwt enthalten und werden sie vom Talmud häufig citirt". Ist das wirklich „unstreitig"? Baraitha's aus diefm Buche werden im Talmud häufig citirt! Was der Mann Alles weiß! Wenn er nur mehr durch Belege als durch geonischt Machtsprüche uns belehren wollte; diese wie Bannsprüche über g. Rationalismus haben in unseren Tagen alle Geltung verloren. Betrachten wir noch eine andere neue Zeitschrist! „Ben- Ohananjah, Monatschrift für jüdische Theologie" erscheint seit Anfang des Jahres von Oberrabbiner L. w zu Szegediu, *) und der Herausgeber hat sowohl durch frühere Arbeiten als auch durch seinen „Maftheach" Befähigung gezeigt; die historische Kritik scheint jedoch nicht seine Sache zu sein. Schon seine Hypothese über den von Gebirol betrauerten Jekuthiel (Kherem Ehemed IX, 72) zeigte dies hinlänglich, noch mehr seine Abhandlung über die große Synode, welche im Augusthest der neuen Monatschrist beendigt wird. Eine unbegründete Hypothese drängt die andere , und zum Schlüsse erhalten wir noch eim Neue Etymologie der Böethusen. Diese haben, sagt Herr Löw (S. 348), sich selbst evA^, grade, offen, aufrichtig, gerecht Indem wir Herrn Low die Verteidigung seiner von unserem sehr geehrten Kollegen vr. Geiger angegriffenen Conjectur natürlich selbst überlassen, ergreifen wir mit Vergnügen diese Veranlassung, um demselben für die bisherige Haltung seiner in diesem Jahre gegründeten Monatschrift ,Ben-Chananja" und für den Geist, in welchem er dieselbe redigirt, unsere Anerkennung auszusprechen. Wenn Oesterreich, das sich so gerne als den Träger deutscher Cultur nach dem Osten gerirt, durch den Abschluß des Concordatö diesem Berufe untreu geworden ist, so muß es uns um so mehr freuen, auf jüdischem Gebiete einer Zeitschrift zu Segegnen, die sich die schöne Aufgabe gestellt hat, die Resultate deutsch" Wissenschaft und deutschen Geistes in den magyarischen und slavische« Landen immer mehr zu verbreiten und heimisch zu machen. Unsere bestes Wünsche begleiten darum dieses durch anertennenswerthe Kräfte unterstützte Streben! Anmerkung der Redaetion des israelitischen Volkslehrers. . HüStiud.

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