Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1858)
- Date
- 1858-06-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Das »Alwjkw.« hat, dürfte der Begriff einer religiösen Gemeinde auch in erwachsenen weiblichen Individuen seinen Ausdruck finden, vorüber wir unS zu einer andern Zeit näher auszusprechen gedenken. Ick. V. -^«^^^^«^ SS. Stachschrift der Redaetion (die Zehnzahl). Der schönen Deduction unseres Freundes: „bei Katho liken der Priester, bei Protestanten der Prediger, bei Israeliten die Gemeinde der Hauptfactor des Gottesdienstes — vollkommen beistimmend, erlauben wir uns, unserseits ein Idee über daS ,MHan" beizufügen. Warum repräsentirt die Aehnzahl(7NVjw r^ns 7Np?'x)die Idee der Gemeinde? DaS äußerliche Moment, die „Anlehnung" des Talmuds (Klexllak 23, 2) kann hier nicht befriedigen, die Sache NW Mer liegen. — Was ist die Zehnzahl (KLryao)? Sie ist die erste Einheit in der Mehrheit.— Die ihr vorangehende!! neun Zahlen find Einheiten, Einzelnheiten, bedeuten Individuen ohne gemeinsame Verbindung. In der Zehn haben die Einzelnheiten ihr loses Auseinandergehen, gleichsam ihre Zerfallenheit aufgegeben, um sich einem höheren, gemein samen Begriff unterzuordnen. Und das ist der Begriff der Gemeinde: die Verbindung der Individuen zu einer hohem Gemeinschaft. Die Gemeinde ist die Einheit in der Mehrheit. Wem aber fällt hier nicht, unter schmerzlichem Lächeln. daS Sprüchwort ein: „mit ^ekuäiiu ist nicht gnt SImM machen!" —_ES ist -leider allzufchwer, ihre Mehrheit jm Einheit zu gestalten! — Sn der Hauptsache sind wir demnach mit unserem hoch geschätzten College« einverstanden, das Kliman " für (TaSSisek, Loreedu, Xeäuseda und Teriatk-kattorad) auf recht zu erhalten, obgleich wir im Tractat Sopdenm (X, VII.) der uralte Ueberlieferungen enthält, die Ansicht der palästineo