Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 9 (September 1858)
- Date
- 1858-09-01
- Page
- – (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
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»so NvUdfchtM. Synagoge auftreten^ nicht mit aller Fürsorge und Behutsamkeit ynsy- Mgan^w werde.?-? Der Beirath Mehrerer erscheint mir daher unkdiW ^förderlich; unsere Anerkennung, die Sache, angeregt zu haben. blM Zht«N)mrgcschmälert-- Unter collegialischer Begrüßung und den bchn Wünschen zum Synagogen-Jahreswechsel, zeichnet hochachtungsvH Ieo^pold Stein, Rabbiner. Frankfurt a. M-, dm S. September tW." Auf dieses gewiß freundliche, und anerkennende Scheiben habm wir «Lcht einmal eine Antwort erhalten. Doch daseist Nebensqche; ia d«r Hauptsache ^)ffen wir doch, daß unser Schreiben an Herrn vr. PhilipM die Folge gehabt'haben werden daß er die betreffende Eingabe denn doch Anderen zur Anficht werde mirgetheilt haben, um solche vsrbatwi zu prüftdenn wir Alle sind dabei im höchsten Grahe interessm.^ Namentlich abcrfordernwirallegrößeren deutschen Zsraetite«? Gemeinden auf, ihre Stimmen protestirend zu erheben. Das wich die Zffentliche Meinung weit mehr aufstacheln, als wenn es blos von den Rabbinern ausgeht. Denn hier stehen Geistliche gegen Geistliche da, kämpfend sür den Altar; dort aber steht Volk gegen Volt da, kämpfend für das Heiligthum der Familie, und dieses ergreist weit mehr die Gemüther und gewinnt eher die Sympathieen.Auch «m die Einzelnen deutschen Regierungen sollten dil Israeliten der verschiedene« deutschen Larrde fich wenden, insbesondere dort, wo israelitische Kirchen- und Oberräthe, Landrabbinate und allgemeine Religions-Berbände uMer d-n Israeliten, staatlich geordnet, bestehen- — Die Hauptjache ist, nicht zu schweigen, fortwährend zu agitiren, die öffentliche Mcinunz nie zur Ruhe kommen zu lassen über diese gräßliche Schandthat unseres Jahrhunderts, der Europäischen Menschheit den Spiegel solcher Schmach, wodurch alle Eivi.isation uns Humanität, die doch wenigstens auch zur Religion gehören, herausfordernd verhöhnt wird, fortwährend vorzuhalten damit sie sehe, wohin die Consequenzen solcher Frevelthaten sübres, damit der FrevetmMh ftlbst, wenn er auch den jetzigen Raub nicht aus seinen Fängen entließe, doch künftighin vor ähnlichen Angriffen zurückschrecke, wenn sieht, wie er,wider sich habe vie Meinung der eivilitrrten Welt, die eine große Macht ist und bleibt- — ^Schließlich bcgrcisen wir nicht, warum die Familie Wortara «ijt auswandere, sich nicht in einem anderen Lande, z. B. in England, einbürgere, um dann das geraubte Kind, nicht als Juden, nicht als Famitienmitglied^ sondern als ein resp. Kivd E n glandSzu «elamirem ^- Das scheint uns der einzige Weg. der zum Ziele führe« würde; und es Ware dann eine Angelegenheit der Gcsammtjudenbeir, diese unglückliche Familie jeden etwaigen Scha^u Weichlichst zu sichern. — Leopold Stein- Breslau..?- DaS Jubiläum der Universität Jena. Hise «ngelegevheit des deutschen Volkslebens läßt unS kalt und gleichgültig, des» wir find da vollen Sinne Deutsche, und unsere eigene Sache ist es, »