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Der israelitische Volkslehrer · 1858-09-01 · Heft 9 (September 1858) · page 30

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 9 (September 1858)
Date
1858-09-01
Page
– (sequence 30)
Language
German
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MpZAHchiM. H»-Bologna nnd das l deutsches Bolksblat,.* Ich habe eine Antwort gewünscht Sie/soll eine Bertheidigung seur^ mir erscheint fle emeAntkage, schlimmer «tlS hiemewe. Höre« vir: „Der Kinderraub in Bologna wurde in Vr-tSt des D. BlkSbl. kurz berührt unter bescheidner Anzweiflung Hei? allseitigen Richtigkeit de, vorerst nur vvn anklagender Seite gegebenen Berichti^ sDas wurde, wie es scheint, der Ulmer Schnellpost willkommener Anlaßt um in ihrer Rro. t98 das gedrückte Herz sich recht grundlich zu erleichtern».ES muß eine wahre Lust sein, fÄche Artikel zu schreiben M .Wir hätten was daru^i gegeben, das in Selbstbefriedigung strahlende Angesicht des Verfassers in der Stille bewundern zu können. Das ist einmal Stoff ^u Pikanter Un^ bei eine« guten Schoppen. Gevatter - ^Nichts Denk^ ' und Tante >AlleS weiß" find ganz entzückt t^r^b^ die Muhme Nur human" aber hat eine ganze Gänsehaut bekommen vor Entsetzen über die fürchterliche: Barbarei, welche imZahchundm ftinster Aufklärung ihr tyrannisches Scepter schwingt- Wer wirdindieftr Sache noch ein anders lautendes Wort zn bemerken wagen?" Nun das L^eütfthe BolkSblatt, das Organ des Papstrhums, wagt dies anders lautende Worj und wagt es in diesen Anfängen mit einer so rohe« und unwül- 5Hm ZrivoMät, wagt es Angesichts einer so» bedauerlich ernsten Sache mit einem so herzlosen Hohne^ daß die Gänsehaut, die die Muhans >Nnr hnman" über die fürchterliche Barbarei vor Entsetzen bekommt, ihr jedenfalls ehrenvoller ansteht» als dem Verfasser des Artikels im Deutschen BolkSblatt der frivole Hohn. Der Gevatter „NichtSdent* aber dürfte dort Z» suchen fein^ wo man nur blindlings glaubt und nichts denkt' v» man selbst bei einem Attentat, wie kaum je eins so barbarisch verübt wurde>noch immer nicht awdie Grundursache zu denken vermag und als Tantchen MlleS weist" gebehrdet sich jene, die vorgiebt unfehlbar zu sern^ Alles zu «isjsn, während die ihr Ergebenen nichts wissen und geduldig sich All es weiß" machen lassen sollen, trotzdem daß bei ihr wahrhaftig nicht »Alles weich" ist. Der Verfasser hat's getroffen, v«m «, meinte der Artikel in Nr. 525 des Deutschen Volksblattes habe »ir Minen willkommenen Anlaß gegeben, um mein gedrücktes Herz, zu erleichtern. Ich will ihm sagen, warum. Als ich von jenem Kinderraud Kunde erhielt,- kam er mir so ungeheuerlich, so entsetzlich empörend vor, daß mein Stanbe an die Menschheit mich Anfangs an der Wahrheit der Geschichte zweifeln ließ. Als ich aber mich leider gezwungen sah. fle zu glauben, da »ahm fie mich so sehr ein, dast sie fast mein ganz-S Denken «rWlte^ Und vis zn dieser Stunde hat fie mir noch nie anders als so ungeheuerlich, fo entsetzlich, so empörend scheinen können, wie beim ersten Eindrucks den 5io Kunde davon machte. Ich bin Vater und bin froh cm «inen Kindern. Ich habe das^ Glück gehabt, überaus brave, wer.» auch arme Eltern zuhaben, die Alles für die Ausbildung ihrer Kis'xr «ssVserrsn. M dachte «ick w jene» iibenars unglücklich gemachten Sater

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