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Der israelitische Volkslehrer · 1858-04-01 · Heft 4 (April 1858) · page 37

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 4 (April 1858)
Date
1858-04-01
Page
– (sequence 37)
Language
German
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1 HNudschau. 181! Orgel ftiele» soll. Müßte(?) fie eingeführt werden, so soll nur ein Jsraelite ße spielen, der am Gottesdienst selbst innigen Antheil nimmt. Wenn ^!ein solcher zu haben ist. Red.) Sollen wir einen Andersgläubigen nicht zu 4! entbehren vermögen, um Gottesdienst hatten zu können? So saugen einmal -bei einer Synagogeneinveihung die christlichen Sänger den ersten VerS des ^!,^jxSs!" 13mat, weil vergessen worden war. die folgenden Verse in latein. Schn'st vorzuschreiben, während die Gemeinde vergebens zuwinkte, fortzu-- ^! fahren! Der religiöse Gesang :c. muß ans dem Herzen kommen, dann geht er zu Herzen! — Den Gemeinden Oberdorf und Sontheim wurden "; unlängst, ersterer 200 fl. und letzterer 60 fl.StaatSbeitrag zu dem Aufwände für bauliche Einrichtungen in ihren Synagogen vermöge gnädiger Entschließung Sr. K. Majestät verwilligt. — In Betreff des von Rabbiner H Sänger in Mergentheim errichteten Knaben - Instituts, unter Berückfichti- - gung der Vorbildung zum Lehrfache, ist zu bedauern, daß die dafür und für < ähnliche kleine Anstalten verwendeten Geldkräfte nicht für ein einziges Semivar Süddeutschlands vereinigt werden. — Herr Raph. Kirchheim hat in seiner Kritik der „Gesch. d. JdthmS. u. isr. Secten", von Dr. Jost in Nr. 23. der »Ztg. d.JdthmS." S. 305, Spalte l, Z. 1 v. o. behauptet: j »Die Freilassung der Sclaven ist bekanntlich von der Zobelfeier abhängig"! — Steht das nicht im Widerspruch mit Ierem. 34, 8 ff.?—(Hier ist die Rede i von Sen'mitts, die eine Möglichkeit des Verbleibens als Sclave von Seiten? i des israelitischen Knechtes zuließ; Lxoö. 21. 6.; so nicht beim Jobe!. — ZedeufallS ist jene Bezeichnung ungenau. — Red.) i (Z Dom Süden. Haben Sie schon von dem neuen CultüS gei hört, welchen der Redacteur einer „norddeutschen Zeitung" mit sich selber! treibt? — Ich glaube, der vielgeschmähte Mayer-Beer möchte durch die - Vönermufik zu diesem CultuS sich die verscherzte Gunst jenes neuen HeroS ° wieder erkaufen können! — Also lesen wir in einer neuen „Epistel an die j Hebräer»: „Wir durchwanderten an der Seite einer jungen Magyarin i (Frauenzimmer find immer dabei, wo eine neue Religion geboren wird!) j mehrere Straßen M.S.. bis wir denn auch bald jenes Arbeitszimmer (des j »euen Propheten nämlich) erreichten, welch eS zu seh en wirvergebenS (!) i schou seit Jahren gehofft hatten. So saßen wir eine geraume Zeit j »od bewunderten die flüchtig von uns oftmals zu neugierig (!) angeschauten Werke. Bald jedoch trat Sr. Hochwürden der Her? vr. . . . ei«, welche? uns freundlich begrüßte. Wirwollen nicht reden, welchen Sindeuck die bloße Erscheinung dieses Manne» auf uns »achte!» - Dieß schreibt der Mann von sich selbst! — in seiner eigenen Zeitung! — Hat man Dergleichen noch in Js?ael vernommen? — Und habe» Sie gehört, daß Alexander sich jelbst vergöttert hat? — Za, in spätere» Jahren, als er durch fortwährende Besegelung in feiner eigenen «röße von Sinnen kam. Früher hatte er stets des Homer zu Häupten, «a Kch zu eriauera, wie weit er Hinte? den Helden de? IliaS zurückstehe! 11*

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