Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 4 (April 1858)
- Date
- 1858-04-01
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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Neues über die vielbesprochene Die Münze hatte nun zum Zweck gehabt, die Juden H eine verdeckte und unverdächtige Weise zum AusHann aufzufordern und sie zu bestimmen, der Erlösung in nächster ZiK mit Zuversicht entgegen zu sehen. Mit diesem Zweck stände auj die unklare Zeitangabe, die Wahl der Uebenraguug des Bnztheiles Lliod XVII. 13. nach der Vulxata, zur lateinischen lw schrift, die Anwendung des kabbalistischen als erstes zeugniß der litt (Licht) auS der "jVN (Finsterniß), und endlij die Zeichnung einer Figur, etwa eines bekränzten Kaisers. Mfern diese Dinge dem Zwecke entsprechen konnten, ist uns mii recht klar geworden. Dem sei aber wie ihm wolle. Hr. vr. L. findet in der Um- und Inschrift folgenden Sinn: Nach dem Beschluß des Lenkers (der Welt), er sei gepriesen; Nach seinem ewigen Willen. „Als alle Gerechtigkeit aufhörte und Ueberlegung (über den Sinn dieses Wortes ist Hr. L. schwankend) fehlte, sah ich die Dauer jener Zeit an das bestimmte Ende des Eriks anlangen (ohne daß die Erlösung eintrat), aber da ich über die Wegel?) der Vorsehung nachdachte, wie Eli der Römer lehrt, (erkannte ich) daß Gott deren geistige (?) Spuren noch bestehen ließ, und freuere mich." „Ich hoffe noch mit Zuversicht auf deine Erlösung, Gott, Allmächtiger und Gnadenreicher. Ich weiß es, mein Erlöser lebt, und der letzte (Tag?) auf der Erde wird es bestätigen." „Das Werk meiner Hand, die Schrift Benjamins, SohnS deS Schabthai aus der Familie Anav." sPreiS und Ruhm gebe ich dem lebendigen und ewigen Gott!" Wir haben somit das Ergebniß d5r Untersuchung unsers gelehrten Freundes Dr. L. Inzwischen verhehlen wir unS nicht, daß unS auch diese Lösung unbefriedigt läßt, wie sehr wir anerkennen, daß sie durch die oben bemerkten Vermuthungen jedenfalls uv ein Bedeutendes gefördert worden. Abgesehen von dem Zwang ver eingeschobenen Ergänzungen, wie der Übertragung der Wor^ wo bei dem ersten ein 2 fehlt, und bei dem andern für daS Suffix gar kein Grund da ist; vermissen wir die Erklärung deS lateinischen IlmUitas und des griechischen Wortes, das gar nicht lesbar erscheint (Venn l'X-sv'evst« ist kein Wort), auch der Lichtstrahlen auf der Kehrseite. Es bleiben unS aber noch andere, sehr erhebliche Schwierigkeiten. Gefetzt, die Juden, oder ein Jude hatte (etwas sonst beispielloses) eine solche Denkmünze prägen lassen, um die Nähe des