Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 4 (April 1858)
- Date
- 1858-04-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/3129675-3129754-3129757--2391-3131058- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
in Lyon gefundene Medaille. 121 darbieten; 3) daß der zweite Name deutlich angegeben ist*); und 4) daß in Ermangelung einer bessern Erklärung, auch die übrigen sechs sich gut entziffern lassen. Zn Betreff des ersten Punktes glaubt vr. Loewe in M«N 11Z?N VSVQ ^2 VN2 zugleich mit Zunz zum zweiten Gliede ein I supplirend, den Sinn zu erkennen: ,/Wenn alle Gerechtigkeit aufhört und alle Rücksicht auf Sittlichkeit (oder auf alles göttliche Verhalten) in der Welt mangelt." In den ersten Abkürzungen, worin er, abweichend von Zunz, der über dem Haupte der Figur ein V sieht und eS 'VL? deutet, vielmehr liest, erkennt er, gewiß unwidersprechlich, den 'Vers: VIP' ^NM "N^dU '5P*P '2551, welches zugleich klar angibt, daß die Münze auf eine Messias- Hoffnung geprägt ist. Den Namen, dessen, der die Münze geprägt hat, liest er in den folgenden Abkürzungen und Worten: p N2'N2^) NLPVwit den übrigen Abkürzungen: 0^1 'N n!?NN?Nd^ Er bezieht sich zur Erläuterung des VZ?, auf den bekannten Familiennamen der V'V in Italien, zu welchen der Künstler somit gehört habe. Die Worte 'LM ^55 hält Hr. L. für Elia (L. Sekemajak) den Römer, als Verfasser der vielen Gebete in der römischen Gebetfammlung. (Die Herkunst Elia's, den Zunz Synag. Poesie, 206 in'S I2te Jahrhundert versetzt, läßt sich nicht nachweisen; doch könnte, 'VN meint Hr. L., auch bloS auS dem römischen Reich bezeichnen, und hier zu einer andern Anspielung benutzt sein, nämlich 'VN?"7LzH ^V« Chd*) Seiner Ansicht nach sind die Personen-Namen auf der Münze zur Zeit der Prägung absichtlich gewählt, und nennen bereits verstorbene Personen, und die lateinische Inschrift soll den Christen den Inhalt verdeutlichen, die unklare Zahrzahl aber jedenfalls den Anfang des 16ten Jahrhunderts andeuten, das Jahr de? Verkündigungen Semleins, nebenher die Anfangsbuchstaben des Satzes U^dM V^pv lv - 2t, Z - M. N'.- v) darstellend. *) 3uvz hatte WZ st gelesen und eine Anspielung auf?s.^ZI.l.vermuthet. Sr lieft n>.z und MIZ.