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Der israelitische Volkslehrer · 1858-04-01 · Heft 4 (April 1858) · page 25

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 4 (April 1858)
Date
1858-04-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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i» Lyon geftndene Medaille. Wir empfangen nun soeben ein bemerkenSwertheS Schritten, besonders abgedruckt aus der Sammlung der I^0n6on Humismatw Soe!et?, unter dem Titel: Ailemoir on tke I^emleZv Ueäal, enthaltend eine Vorlesung des rühmlichst bekannten Or. L. Loewe. Ii. ^. 8. :e., vorgetragen in jener Gesellschaft am 26. Zum 1857, worin die schon so oft und zwar mit ungleichen Ergebnissen versuchte Erklärung jener Medaille nochmals einer Prüfung unterzogen wirv, um zu einer bestimmteren Lösung zu gelangen. Daß die Inschrift mit der Religionsgeschichte der Zuden im Zusammenhange steht, unterliegt keinem Zweifel, aber das Wann und Wiefern macht um so größere Schwierigkeit, alS die Münze ein umlorbeertes Haupt auf der rechten Seite zeigt, mit einer hebräischen Umschrift in einer Doppelreihe, um rätselhaften Abkürzungen in dem Zwischenraum bis zum Bilde, nebst einem lateinischen und einem griechischen Worte unter dem Bilde, und die Kehrseite eine lateinische Umschrift mit rätselhaftem Datum trägt, und die Mitte der Höhlung, aus welcher Lichtstrahlen strömen, ausfüllt. Die Münze ist sehr groß, fast 6 Zoll im Durchmesser (wir haben ein Eremplar selbst in Händen gehabt) und schwer, der Kopf darauf von sehr feinem Schnitt, die Schrift sehr deutlich, aber die Figuren der hebräischen Buchstaben nicht überall genau zu unterscheiden; die griechischen zum Theil nicht kenntlich. Oben war ein Ring zum Anhängen. Die Umschrift lautet, beginnend über dem Haupte der Figur, also: »LSWQ -p^v ^7»N »NIM *p12NdN - s?PN »IN^'V" »7V7^ »TNtt »'N'ttl zweite Reihe eben daselbst beginnend: ^Nw «"WNS »N*?Z?5N »'VN -p"! '""! * N*?O1 21 »'NV »N' Die letztern zwei Buchstaben enden auf dem Scheitel, als 3te Linie. Dann laufen rechts, dem Gesicht gegenüber, von der Stirn bis dem Munde gegenüber die Buchstaben: Y"N »N"2 und von da bis zum Munde horizontal 1"N >y »k"!?. Dann steht der Stirn näher und am Hinterkopfe jQ"', und unter dem Kinn s'2, und am Nacken oder Unter dem Kopfe steht und unter diesem griechisch 1?L,!)§o«"5, welches nicht richtig sein kann. Die Kehrseite hat in schöner Umschrift:?ost. 7enedras «pero I.ueem felieitatis ^uäex äies ultimum 0. III. ^l. Gewiß eine anziehende Aufgabe für gelehrte Forschungen, und es hat nicht an abenteuerlichen Deutungen gefehlt, vr Loewe

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