Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 8 (August 1858)
- Date
- 1858-08-01
- Page
- – (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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«o ..^x!^:t-5x m I!) ^iu.))^)f^ Fundaments sowohl der Lehre von der Sterblichkeit^ hie vmneS cpnciser. hätte sein^.^ürfen M ^uch der Messiqslehre/ sle auch in der ^at, beide fangen mit ihr aufs Zmugste^^^^^ aber noch ÄHr, sie ist eine jener'tieferen Unterscheidüngölehren^ des Judw «hums^l die^ nicht scharf und kräftig genug betont werden Vnnen «td doch .nach der alte^ Schablone selten und nur leicht hervorgehoben werden in den Lehrbüchern. Breuer lehrt: „Ter Mensch wird zum Herrn der Schöpfuna durch feine geistigen Ärafte, zum Herrn selbst dtirch seine sittlichen Kräfte. Die 'BHim keine andere als.- geistize und sittliche Vervollkommnung und Veredlung durch gleichmäßige Entwicklung seiner Kräfte und Anlagen,".? Ja so ist's, das ist dtz'-Pasis.aller W zugleich der Faden, aus w^lchM M ächte und rechte Erlosungstheone herausspinnt. Mv wie hiet'ein guter Grund gelegt ist, so fand ich denn Viesen Grimd gut förtgebaut in der Pflichtenlehre, in den Dflichten gegen uns selbst. Hier wird mit feinem und richtigem TM Me Selbstpfiicht basirt auf Selbstachtu n g.^- „Sie ist die Grundlage und die Bedingung-zu-einem wahrhast sittlichen Leben, denn ohne Selbstachtung giebt es kein wahres Pflichtgefühl." Der Verfasser verdient herzlichsten Dank, daß er zunächst der österreichischen Äugend so kerugesuude, kräftige Lehre eingeprägt, daß er dieses erste und höchste Princip aller Pflicht zur Geltung bringt. Ä - Nicht^fo übereinstimmen kann man dann aber damit , daß neben der Selbstachtung 'die S e l bstliebe genannt wird. Diese, wenn Unveredelt,-ist keine Pflicht, sondern ein Trieb, veredelt aber und verklärt ist sie aber nichts anderes als— die Selbstachtung. Breuer mag dieses wohl selbst gefühlt haben und daher bemerkt er, daß ohue .Selbstachtung, ohne den Gedanken an Gott, dieser Trieb leicht in thierische Selbstsucht ausarte. Hätte^diese Bemerkung nicht hingereicht, ihn auf die Wahrheit zu führen?. Und wo in der heiligen Schrift findet sich denn eine Spur 5 daß Selbstliebe eine Pflicht sei? — Ich fasse gewöhnttch alle Selbstpflichteu in drei Sätze: erhalte dich selbst Kchte dich selbst — vett dict? selbst. Das Kapitel von den äußeren Gütern findet in dem ersten, das Kapitel von der Ehxe ip zweiten, das von der persönlichen Freiheit im dritten Satz^ seine logisch richtige Erledigung. Nur noch zwei Bemerkungen, zum Beweis, daß ich nicht blos die Absicht Haie, haS Buch zu loben. Es hat mich erstens gewundert, daß der Berfasier im Jahre 1858 noch die alte Annahme,, dl-