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Der israelitische Volkslehrer · 1858-08-01 · Heft 8 (August 1858) · page 11

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 8 (August 1858)
Date
1858-08-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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S«L BwmÄ^kMttM MM«' ^ÄÄeb dm Mßvräüch^ wtch^ Hetk^mmes AtrieVen würde und wird , wurde von Akdern und mir schM öfi w verschiedenen und Brochüren Nächivei« geliefert. Alle Ehrerbietung vor der geheiligten Observanz, aue Achtung dem 'Sätze/ die Sitte unter Israel habe gesetzliche Gelw!ig^(tM min K^V' IMv); aber erklären nicht die angeschmstm RäbV^ Brauche p^V )W OM eineöl eitlen öder thorichten Brauche (xni, ^vv^z) kvmtte kein Werth zu? Und mit welchem Rechte kann man da», wäS bis fttzt/ was früher nicht geschehen, wenn nirgends, m M kÄttM ReligkönSbuche es als Observanz angegeben ist, eitten )MS, eitten heNgen Brauch nennen? n^i 1^1 ^, eS nicht gesehen ju häben, sei kein Beweis, erklärt das jüdische Gesetz. „Ein Herkommen, für welches kein Grund aus der Thora angeführt'werdett'kann, ist als ein auS Jrrthum entstandenes za betrachten.^ >jJedenfaM kann eine Sitte keine gesetzliche Geltung haben/ welche von keinem Gefetzlehrer als solche genannt ist/ (8>Or^r WaM eäp. 6S0, § 17. eom. ^vi». 22.) Mir ist aber kdiu israeNtischeS Religionswerk bekannt , in dem erklärt wäte> es fek Herkommen, auf Gräber keine Blumen zu pflanzen. Nur Lei F r ü ch t bäumen erklären das die Rabbinen, damit man deren Früchte nicht breche und genieße. Denn das ist allerdings Me Entwürdigung der Entschlafenen, ihre Gräber zm qVwinttsüchtigeN Ziehen von Fruchtbäumen zu mißbrauchen. Herr 05. Lchmanö verfolgt eigene Logik. Nachdem er Beweise VM fetttet Kdnntniß nicht allein der alten jüdischen Zeit, fondern auch der klassisches Archäologie geliefert hat^ zieht er den merkwürdigen Schluß, weil sich in der überaus reichen MM WMtur kein Anklang eines derartigen Gebrauchs, dke Gräber mit Blumen zu schn:ücken, finde: so folge daraus , inan hake eS für Sünde gehalten! Wenn aber aus religiösen Gründe« diese Sitte unterblieben wäre, so müßte irgendwo doch zur Warnung hervorgehoben sein daß eS nicht Brauch sei, die Gräbst zu schmücken. UebrigenS lesen wir^ doch in der Bibel selbst, nichttllMdaß vedor» unter einer Eiche (Z B. Mos.35,S) und daß die Asche Saul's und feiner Söhne Mter einer Tamariske

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